Die Baumaßnahmen für den Kunstrasenplatz des FC Schlüchttal laufen auf Hochtouren und liegen gut im Zeitplan. Zunächst bestand die Hoffnung, dass die Anlage bis Ende Oktober fertig ist und mit einem Einweihungsspiel in Betrieb genommen werden kann. Das wird vermutlich aber nicht ganz klappen.

Schwierig ist es derzeit vor allem mit dem Training für die Mannschaften. Die Kunstrasen-Anlage, vormals der Hartplatz, ist der einzige Platz mit Flutlicht. Die Mannschaften müssen daher zum Trainieren auf die Plätze der benachbarten Vereine ausweichen.

Kosten von 300.000 Euro

Der FC Schlüchttal wurde vor sechseinhalb Jahren gegründet. Er ist eine Spielgemeinschaft von FC Birkendorf, FSV Riedern und SV Ühlingen. Diese Spielgemeinschaft ist ein reiner Spielbetrieb und wird von den drei Stammvereinen finanziert. Eigentümer des Kunstrasenplatzes ist der FC Schlüchttal. Die Kosten für die neue Anlage belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Die Gemeinde beteiligt sich mit 60.000 Euro. Mit einem Zuschuss vom Sportbund und den Sponsoren bleiben ungefähr 15.000 Euro am Verein hängen.

Diese restlichen Kosten will der Verein mit einem symbolischen Platzverkauf abdecken. „Es freut mich, dass es mit dem Kunstrasen gut läuft. Ein Zeichen für das Zusammenwachsen der Vereine“, sagte Bürgermeisterstellvertreter Wolfgang Frech bei der Hauptversammlung und betonte: „Der Kunstrasen ist ein Vorzeigeprojekt des FC Schlüchttal.“

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