Mit Plänen zur weiteren Gestaltung des Friedhofs, was einen neuen Belag der Wege, die Erweiterung der Urnenstelen sowie das Anlegen eines anonymen Grabfeldes betrifft, befassten sich bei einem Vor-Ort-Termin Grafenhausens Bürgermeister Christian Behringer, Bauhofleiter Michael Lüber und die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Friedhof“.

Platz wird knapp

Urnenbestattungen nehmen auch in Grafenhausen immer mehr zu und der Platz in den vorhandenen Urnenstelen wird allmählich knapp. Um dem steigenden Bedarf auch künftig Rechnung zu tragen, wurde unterhalb der bisherigen Stelen – und unter der Regie von Bauhofleiter Michael Lüber – ein neues Urnenstelen-Feld in Rondell-Form angelegt. Während der äußere Randbereich schon fertig gepflastert und mit drei verschieden hohen Fundamenten versehen ist, sollen in der Mitte nach Lübers Aussage im Herbst Sträucher gepflanzt werden. Wie der Bauhofleiter in der Arbeitsgruppenrunde erklärte, werden auf dem neuen Rondell-Standort die gleichen Stelen wie bisher, jeweils in Zweier- und Dreier-Blöcken angeordnet, zum Einsatz kommen.

Diskutiert wurde in der „Arbeitsgruppe Friedhof auch über den Belag auf den Friedhofswegen.
Diskutiert wurde in der „Arbeitsgruppe Friedhof auch über den Belag auf den Friedhofswegen. | Bild: Chris Seifried

„Die Stelen sollen am Ende alle die gleiche Höhe haben“, betonte er. Wie es weiter hieß, werden in insgesamt fünf Stelengruppen schlussendlich 50 neue Urnenplätze entstehen. Was die Gestaltung der Wege auf dem Friedhof anbelangt, begutachtete die Arbeitsgruppe den vom Bauhof probeweise angelegten steilen Weg am unteren Eingang. Wie Michael Lüber erläuterte, wurde dieser mit gebrochenem Jurakalk belegt, hält nach seinen bisherigen Erfahrungen auch stärkeren Regenfällen stand, kann mit Fahrzeugen befahren werden und soll demnach auch für die weiteren Haupt- und Nebenwege am Friedhof, ebenso wie im Ruhebereich und um den Brunnen herum verwendet werden.

Kalksteinbelag freundlicher als grauer Kies

Alle Anwesenden waren sich einig, dass der helle Kalksteinbelag viel dekorativer und freundlicher wirkt als der vorhandene graue Kies und Splitt. Bezüglich der Frage, wie die Wegumrandung aussehen soll, zeigten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe mit dem Vorschlag des Bauhofleiters einverstanden, wonach die bisherigen Randsteine wieder verwendet oder, falls nicht vorhanden, neue gesetzt werden sollen.

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Zuletzt wurde angeregt über ein anonymes Grabfeld diskutiert, das auf der Grünfläche im Ruhebereich am oberen Eingang angelegt werden soll. Davon, dass diese Art der Bestattung immer häufiger gewünscht werde, zeigte sich Marita Bücklers überzeugt. Für ihr Engagement am Friedhof, insbesondere für die Pflege der Urnenstelen, sprach ihr Bürgermeister Christian Behringer seinen Dank aus.