Es ist ein wichtiges Anliegen des Ortschaftsrates Ühlingen, das Abenteuerspielgelände an der Schlücht beim Kindergarten zu erhalten und zu pflegen. Überrascht war der Ortschaftsrat dann, das so viele Väter und Mütter sowie am Spielplatz Interessierte dem Aufruf gefolgt sind und sich zu einem Arbeitseinsatz eingefunden hatten, um Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Für Ortsvorsteher Klaus Müller ist es ein Zeichen dafür, dass der Abenteuerspielplatz für die Ühlinger von großer Bedeutung ist.

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Der Abenteuerspielplatz wurde 1997 geschaffen und wird vom Ortschaftsrat und freiwilligen Helfern betreut. Zusammen mit dem Elternbeirat des Kindergartens und Interessierten aus der Bevölkerung möchte der Ortschaftsrat ein Konzept entwickeln. Marode Spielgeräte sollen entfernt und durch neue ersetzt werden. Dazu sind im Haushalt 20.000 Euro vorgesehen.

Konzept zur Sanierung

Zu diesem Konzept gehört auch die Firma „Kulturinsel“ mit Jürgen Bergmann aus Görlitz, die die ersten Spielgeräte – alles Unikate – hergestellt hatte. Bei einem Vor-Ort-Termin hat Jürgen Bergmann sich bereit erklärt, den Ortschaftsrat bei der Ideenfindung zu begleiten. Von Bergmann stammen der gewaltige Drachen, der zum Klettern einlädt und die Knüppelbrücke mit Seilfähre. „Wichtig ist, die Wertigkeit der Anlage durch eine rege Teilnahme zu festigen und deshalb bin ich froh, dass so viele Leute zum Arbeitseinsatz gekommen sind und sich mit dem Abenteuerspielplatz identifizieren“, betonte Ortsvorsteher Klaus Müller.

Im Vorfeld des Arbeitseinsatzes hat der Ortschaftsrat vor Ort jene Maßnahmen erörtert, die schnell umsetzbar sind. Unter den Sitzgruppen wurde der Bewuchs entfernt. An den Spielgeräten wurden kleinere Reparaturarbeiten vorgenommen. Dadurch will man die Lebensdauer verlängern und die Sicherheit gewährleisten.

Mit kleineren Reparaturarbeiten wurde auch die Knüppelbrücke mit der anschließenden Seilfähre wieder sicher gemacht.
Mit kleineren Reparaturarbeiten wurde auch die Knüppelbrücke mit der anschließenden Seilfähre wieder sicher gemacht. | Bild: Wener Steinhart

Die Grillstelle wurde neu ausgefugt, Bewuchs wurde zurück geschnitten und der „Geheimgang“ gereinigt. Zuvor wurde bei die Schaukelanlage der Fallraum ausgegraben und neu mit Holzhackschnitzeln aufgefüllt. Das Gelände wurde für spätere Neuerungen vermessen und ein Höhenprofil erstellt.

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Was jetzt noch fehlt, sind Bänke bei den Sitzgruppen. Dazu werden Füße aus Granitblöcken verwendet, darüber werden Holzbohlen als Sitzfläche befestigt. Der Ortsvorsteher freut sich, dass Karl-Heinz Morath die Granitblöcke stiftet. Im Turm der „Burgruine“ wird noch eine Zwischendecke eingebaut. Die zentrale, ruhige Lage des Platzes ist ideal. Der alte Baumbestand spendet Schatten und schafft ein besonderes Ambiente. Der Spielplatz bietet auch eine Grillstelle und Sitzmöglichkeiten.