Die Corona-Pandemie hat den Start ins Jahr 2021 durcheinandergewirbelt. Selbst der Neujahrsempfang des Bürgermeisters oder die Bürgerversammlungen konnten nicht stattfinden. So stillschweigend wollte sich Mettenbergs Ortsvorsteher Jörg Trefzer mit dieser Situation aber nicht abfinden. Mit dem Ortschaftsrat wurde beschlossen, jedem Haushalt im Ortsteil persönlich eine Neujahrskarte ins Haus zu bringen.

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Die Idee, diese Aktion mit einzeln verpackten Neujahrsbrezeln aufzuwerten, wurde von Bürgermeister Christian Behringer positiv aufgenommen. „Eine Kostenübernahme durch die Gemeinde sagte der Rathauschef zu“, freute sich der Ortsvorsteher.

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Die Neujahrsbrezel sollte ein symbolischer Ausgleich für das ausgefallene Rehessen sein, das es bei der Bürgerversammlung gibt. Die Brezelaktion wurde nach den Worten des Ortsvorstehers im Ort gut aufgenommen. Es sei aber nicht ganz einfach gewesen, die Aktion angesichts des erforderlichen Abstands umzusetzen. Ein geselliges Miteinander konnte nicht stattfinden.

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Die abgepackten Brezeln wurden mitsamt der Neujahrskarte vor dem Klingeln an den Haustüren abgelegt, um direkten Kontakt zu vermeiden. „Dennoch gab es – mit Abstand – viele Gespräche, die jedoch den persönlichen Austausch bei einer Bürgerversammlung natürlich nicht ersetzen konnten“, so Jörg Trefzer. Ablehnen mussten die Mitglieder des Ortschaftsrats auf ihrer Tour auch viele Einladungen zu einem Schnäpschen oder einer Tasse Kaffee zum Aufwärmen.