Wegen Hang- und Straßensanierungsarbeiten bleibt die Gemeindeverbindungsstraße von der Heidenmühle bis Bulgenbach voraussichtlich noch bis Mitte November für den Verkehr voll gesperrt. Im Rahmen der Submission wurden die Arbeiten vergeben. Da mehr als die Hälfte der Straßenbreite betroffen ist und die Baufirma auch einen gewissen Arbeitsspielraum benötigt, wurde eine halbseitige Sperrung ausgeschlossen.

Fahrbahn rutscht ab

Bereits im Herbst 2018 war festgestellt worden, dass bei der Verbindungsstraße zwischen der Heidenmühle und dem Ortsteil Bulgenbach aufgrund eines Hangrutsches ein Teil der Fahrbahn in die Tiefe gezogen wurde. Das Planungsbüro Kaiser aus Waldshut-Tiengen wurde mit der Maßnahme beauftragt. Wie Ernst Kaiser im Gemeinderat informierte, sollte die desolate Straße auf einer Länge von 60 Meter grundlegend saniert werden. Auf der talseitigen Fahrbahnseite waren bei der letzten Sanierungsmaßnahme nicht nur Bordsteine gesetzt, sondern auch Entwässerungsmaßnahmen durchgeführt worden. Hierbei hatte es sich aber nur um eine vorübergehende Sofortlösung gehandelt.

Wasser komplett abfangen

Zwischenzeitlich haben die Sanierungsarbeiten begonnen, bei denen die Entwässerung eine zentrale Rolle spielt. So soll bergseits eine Drainage gelegt werden, die drückendes Wasser abfangen kann. Wie Kaiser erklärte, komme bei dem Lösungsvorschlag ganz normaler Straßenbau hinzu, bei dem abgetragenes Material wieder eingebaut werde. Auf den bisherigen Bordstein sollte komplett verzichtet werden. Da mehr als die Hälfte der Fahrbahn betroffen sei und die Baufirma auch einen Arbeitsspielraum benötige, sei eine halbseitige Sperrung ausgeschlossen.

Sanierung erweitert

Ursprünglich sollten rund 60 laufende Straßenmeter saniert werden. 2020 sollten auf der Strecke Richtung Bulgenbach weitere 80 Meter saniert werden. Den Kostenrahmen bezifferte Bürgermeister Christian Behringer auf rund 50.000 Euro. Wenn die Maßnahme aber als Anschlussauftrag vergeben wird, dann reduziert sich die Summe auf 36.000 Euro. Angesichts der Einsparsumme von 14.000 Euro stimmte der Gemeinderat einstimmig zu und vergab auch diesen Auftrag an das Tiefbauunternehmen Staller. Bei dieser Anschlussmaßnahme muss nicht mehr die komplette Böschung, sondern nur noch die Fahrbahn saniert werden.

Bedenken, dass die Sanierungsmaßnahmen zu weit in die kalte Jahreszeit reichen würden, konnte der Rathauschef Christian Behringer entkräften: „Noch im November sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.“ Mit den Arbeiten wurde jedoch nicht wie geplant bereits in den Sommerferien, sondern erst später angefangen. Dies hat Auswirkungen auf die Kinder, die mit dem Bus zur Schule fahren. Die Schulbusse müssen einige Tage länger über Brenden fahren.