Riedern am Wald (eli) Voll besetzt waren die Galerien und Treppenplätze beim Konzert von Olga B. bei Kultur im Treppenwinkel. Die vier Damen marschierte im schwarzen Outfit mit viel Spitze, Rüschen und Hüten in den Treppenwinkel ein. Schon bei der in Versen gereimten Vorstellung durch Beate Metzler sprang der Funke zum Publikum über. „Das Glück war uns gesonnen, wir sind zusammengekommen.“ Von diesem Glück waren auch die Besucher schnell überzeugt. Die Frauen stellten mit dem Übungsstück „Bruder Jakob“ ihre Instrumente vor, und sofort sang der ganze Treppenwinkel mit.

Geboten wurden Melodien aus dem Film Chocolat und besonders schön und einfühlsam die bekannten Tangos von Isaak Albeniz und „Media Luz“ von Donato sowie „Oblivion“ und „Libertango“ von Piazolla. Getreu nach Heinz Erhardt, den Beate Metzler zuvor schon zitiert hatte: „Wenn die Opern dich umbrausen, genieße auch die Pausen“ trommelten die vier Musikerinnen auf ihren Instrumenten in die Pause.

Auch im zweiten Teil haben die Olgas das Publikum mit ihrer gelebten Musik und ihrer Ausstrahlung sofort wieder in ihren Bann gezogen. Mit „Julischka“ von F. Raymond wurden die Gäste temperamentvoll nach Ungarn entführt. Für Begeisterung sorgte auch die Interpretation des Klassikers „My Way“ von Frank Sinatra. Nach der Paulchen-Panther-Melodie „Wer hat an der Uhr gedreht...?" konnte sich die Gruppe Olga B. noch lange nicht verabschieden. Das Publikum forderte mehrere Zugaben.

Zum Schluss, als besonderes Sahnehäubchen, erklang noch einmal "Bruder Jakob“, den die syrischen Gäste, besonders die Kinder, begeistert mit gesungen haben. Gaby Utz-Wehrmann vom Treppenwinkel-Team bedankte sich bei den Olgas für das tolle Konzert und bei den Turnfrauen von Hürrlingen für die Bewirtung.