Nachwuchssorgen hat die Narrenzunft Birkendorf nicht. Jung und Alt sind stark vertreten. Humorvoll heiter, wie es sich für Narren gehört, wurde die Hauptversammlung mit rund 70 Personen am Samstag im Gasthaus „Zur Post“ abgehalten. Still wurde es beim Gedenken an das beliebte Gründungsmitglied Anneliese Blatter, die bis kurz vor ihrem Tod aktiv war.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen Vorstandswahlen, Neuaufnahmen und Ehrungen. Zunftmeister Michael Werner berichtete von einem gelungenen Vereinsjahr. An den Narrentreffen waren der Elferrat, die Hästräger Rombachwiibli und Musik stark vertreten.

Neumitglieder mussten beweisen, dass sie die Strophen des Narrenmarschs auswendig singen können und wurden von älteren Mitgliedern unterstützt (v.l.): Raphael Pancke (neu) Tim Baldischwieler, Alicia Schmidt (neu), Julian Werner, Carina Moser (neu) und Norbert Metzler.
Neumitglieder mussten beweisen, dass sie die Strophen des Narrenmarschs auswendig singen können und wurden von älteren Mitgliedern unterstützt (v.l.): Raphael Pancke (neu) Tim Baldischwieler, Alicia Schmidt (neu), Julian Werner, Carina Moser (neu) und Norbert Metzler. | Bild: Ursula Ortlieb

Das Augenmerk der Narrenzunft liege aber auch auf der Fasnacht im Dorf. Die Tradition vom Schmutzigen Donnerstag bis Dienstag wird im Narrenprogramm ernst genommen. Er forderte die Mitglieder auf: „Macht euch zum „Fasnet-Zieschdig“ noch mehr Gedanken, damit er erhalten bleibt!“ Schriftführerin Simone Oberle zeigte zu ihrem Bericht Fotos und gerne erinnerten sich die Anwesenden an die schönste Zeit im Jahr.

Kassierer Silas Bulla erklärte versiert den Kassenbericht in drei Teilen. Seine Erklärungen über den ideellen -, wirtschaftlichen – und Vermögens-Bereich waren gut verständlich und sorgten öfters für Heiterkeit. Ein kleiner Überschuss zeugte von einer soliden Kasse.

Lob für den Vorstand

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Mit Dankesworten und Lob schloss der Zunftmeister: „Mit euch macht es Spaß, den Verein zu führen.“ Bei den anschließenden Wahlen wurden Zunftmeister Michael Werner und die Beisitzer Hans Baldischwieler und Sabrina Lenzer in ihren Ämtern bestätigt. Die bisherige Beisitzerin Sabrina Kucher wurde zur Schriftführerin für Simone Oberle, die nicht mehr kandidierte, und Paula Stulz zur Beisitzerin gewählt.

Gewählte und neue Mitglieder der Narrenzunft sowie Geehrte stellten sich zum Gruppenfoto bei der Mitgliederversammlung der Rombachwiibli (v.l.): Zunftmeister Michael Werner, Paula Stulz, Raphael Pancke, Carina Moser, Hans Baldischwieler, Alicia Schmidt, Luzia Maier, Sabrina Kucher, Dagmar und Klaus Schuler, Sabrina Lenzer, Jakob Blatter und die bisherige Schriftführerin Simone Oberle.
Gewählte und neue Mitglieder der Narrenzunft sowie Geehrte stellten sich zum Gruppenfoto bei der Mitgliederversammlung der Rombachwiibli (v.l.): Zunftmeister Michael Werner, Paula Stulz, Raphael Pancke, Carina Moser, Hans Baldischwieler, Alicia Schmidt, Luzia Maier, Sabrina Kucher, Dagmar und Klaus Schuler, Sabrina Lenzer, Jakob Blatter und die bisherige Schriftführerin Simone Oberle.

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Auf der Tagesordnung standen auch Ehrungen. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Luzia Maier und für zehn Jahre Dagmar und Klaus Schuler mit Urkunden und Präsenten geehrt. Neu in den Verein aufgenommen wurden Alicia Schmidt, Raphael Pancke und Carina Moser. Aaron Hirzle präsentierte die überarbeitete Homepage mit datenschutzrechtlichen Änderungen und der Möglichkeit, sich mit einem Onlineformular anzumelden.

Blick auf kommende Fasnacht

Der Blick richtete sich schon auf die Fasnacht 2020 und darüber hinaus. Die Rombachwiibli beteiligen sich an den Narrentreffen in Hohentengen und in Ühlingen. Beim Bezirksmusikfest wollen die Mitglieder die Trachtenkapelle tatkräftig unterstützen. Ortsvorsteher Norbert Schwarz dankte dem Verein für ihr Engagement und bemerkte, dass es bei der Narrenzunft ganz anders als üblich zugeht. Erfreulich sei, dass sich viele junge Leute tatkräftig im Vorstand engagieren.

Das könnte Sie auch interessieren