Einen Vorgeschmack auf Weihnachten gab die Krippenausstellung in Ühlingen. Das Pfarrgemeindeteam St. Ursula Ühlingen hatte die Idee, Krippen aus heimischen Stuben in der Öffentlichkeit auszustellen. Die Resonanz war überwältigend, 51 Krippen kamen im Pfarrsaal zur Ausstellung und dass Krippen äußerst anziehend sind, zeigte der Besuch den ganzen Tag über.

Platz im Pfarrsaal reicht kaum aus

Wie reichhaltig und wie individuell Weihnachtskrippen sind, konnte in der Ausstellung unter Beweis gestellt werden. Der Aufruf, die eigene Weihnachtskrippe in der Öffentlichkeit auszustellen, stieß auf reges Interesse, so Pfarrgemeinderätin Conny Mülhaupt, und bald musste man ein Limit setzen, da die räumlichen Ausstellungsmöglichkeiten im Ühlinger Pfarrsaal begrenzt sind. Letztendlich hatte man Platz für 51 Krippen. Viele stammten aus den Ortsteilen von Ühlingen-Birkendorf aber auch darüber hinaus, wie beispielsweise aus Waldshut, Grafenhausen oder Degernau.

Den Krippen war anzusehen, mit welch Liebe zum Detail sie angefertigt wurden, seien es Krippen im alpenländischen Stil oder unterm Dach eines Schwarzwaldhauses. So konnte man Weihnachtskrippen traditioneller Art mit vielen Einzelheiten bewundern, eine Krippe aus Playmobilfiguren oder eine Krippe in einer Laterne.

Eine besondere Krippe kam aus der Muckwies, 1940 hatte ein polnischer Zwangsarbeiter eine biblische Landschaft für die Krippe gebastelt, die heute noch von der Familie Gantert gepflegt wird. Wer die Weihnachtskrippen bewundert hatte, für den hatte das Pfarrgemeindeteam eine Stärkung angeboten wie Schäufele mit Sauerkraut oder am Nachmittag Kaffee und Kuchen.