Die Initiative für eine Wassertretstelle in Hürrlingen ging vor 37 Jahren von den damaligen Zimmervermietern aus. Sie wollten den Feriengästen in ihrem beschaulichen Dorf zusätzlich etwas Besonderes anbieten und haben ehrenamtlich eine Tretstelle gebaut. Damals gab es in Hürrlingen noch etliche Unterkünfte für die Feriengäste. Zimmervermietungen gibt es inzwischen nicht mehr, aber die Wassertretstelle hat nichts an ihrer Attraktivität eingebüßt. Sie wird mehr denn je von den Gästen und der Einwohnerschaft der Großgemeinde und darüber hinaus besucht.

Monsignore Erzbischof Georg Gänswein hat die Einweihung der Wassertretstelle, die von den Alphornbläsern mitgestaltet wurde, vorgenommen.
Monsignore Erzbischof Georg Gänswein hat die Einweihung der Wassertretstelle, die von den Alphornbläsern mitgestaltet wurde, vorgenommen. | Bild: Elisabeth Baumeister

Ein beliebter Treffpunkt am Dorfrand. Es stand für den Hürrlinger Ortschaftsrat außer Frage, dass die Tretstelle, die inzwischen in die Jahre gekommen ist, wieder saniert werden muss. Ortsvorsteher Christoph Wehle hat sich bei Bürgermeister Gantert, bei der Verwaltung und beim Bauhof für die Unterstützung bedankt. Sein Dank galt auch seinen Kollegen im Ortschaftsrat und im Gemeinderat und allen Helfern sowie den Firmen, dass sie die Maßnahme unterstützt haben.

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„Wenn immer man hier vorbeikommt, es sind immer Besucher an der Tretstelle, das ist schön und rechtfertigt, dass man diese Anlage wieder saniert hat“, so Bürgermeister Gantert. Das Kleinod wird nach wie vor von den Hürrlingern ehrenamtlich gereinigt und gepflegt. Bürgermeister Tobias Gantert dankt allen für die Unterstützung und die Mithilfe: „Zum Glück gibt es immer noch das Ehrenamt, ohne dies könnte so mache Maßnahme nicht mehr einfach umgesetzt werden.“ Ein besonderes Augenmerk des Ortschaftsrates von Hürrlingen galt der Außenanlage. Es wurden großräumig neue Platten gelegt und ausreichend Sitzgelegenheiten angeschafft.

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Mit einer kleinen Feier wurde die sanierte Anlage wieder ihrer Bestimmung übergeben. Erzbischof Georg Gänswein hat während seinem Heimaturlaub die Einweihung vorgenommen, die von den Alphornbläsern mitgestaltet wurde. Die Feier stand nicht im Wetterglück.

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Der Dauerregen hat jedoch dem kleinen „Wassertretbeckenfest“ keinen Abbruch getan hat. Die Bevölkerung und kommunale Vertreter aus allen Dörfern der Großgemeinde sind der Einladung zum Einweihungsfest gefolgt und haben mit Freibier auf die gelungene Baumaßnahme angestoßen. Nur drei ganz „Eiserne“ haben dem Sauwetter getrotzt, den Schirm abgespannt und eine Runde gekneippt.