Endspurt für die Probenarbeit heißt es ab jetzt für die Laienschauspieler der Narrenzunft Wurzelsepp, die mit viel Herzblut und Freude am Theaterspielen die Komödie in drei Akten „TuS Wadenkrampf im Showfieber“ einstudieren. Die Aufführungen finden am Samstag, 16. November, 20 Uhr, (Einlass ab 18 Uhr mit Bewirtung) und Sonntag, 17. November, 16 Uhr ( Einlass ab 14.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen), in der Falkensteinhalle statt.

Tradition lebt neu auf

Vor zwei Jahren hatte die Narrenzunft Wurzelsepp, die in Vergessenheit geratene Tradition des Theaterspielens in Berau wieder aufgegriffen und spielte erstmals Theater in ihrer Vereinsgeschichte. Die Idee, Theater zu spielen, hatte Dirk Brenninger vom Narrenverein – und die Idee wurde sofort angenommen. Seit einigen Wochen wird dreimal wöchentlich geprobt. Die Akteure haben großen Spaß dabei, wie man bei einem Besuch der Proben unschwer feststellen kann.

Viele haben bereits Bühnererfahrung

Die Narrenzunft freut sich, dass auch Nichtmitglieder in der Schauspieltruppe aktiv mitspielen. Dass auch alles klappt, dafür sorgt der stellvertretende Vorsitzende Sebastian Schlachter vom Narrenverein Wurzelsepp, er fungiert als Bindeglied zwischen dem Narrenverein und der Schauspielgruppe. Er ist immer einsatzbereit und bei den Proben präsent. Die meisten der Laienschaupieler haben Bühnenerfahrung.

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Erstmals auf der Bühne stehen Severin Moosmann und Cornelius Bücklers. Als „alte Hasen“ sind dabei: Peter Künze, Bettina Schwilski, Susi Wiedner, Eli Silva, Daniela Bücklers, Anna Altenburg, Manfred Brutschin und Dieter Metzler. Unter der Regie von Karin Hallenbarter, die über langjährige Bühnenerfahrung verfügt, wird eifrig geprobt. Sie ist es auch, die als Souffleuse fungiert.

Fußballverein steht im Mittelpunkt

Im Schwank steht der örtliche Fußballverein TuS Wadenkrampf im Mittelpunkt, bei dem das 75-jährige Bestehen vor der Tür steht und die Alte Herren Mannschaft sich bereit erklärt hat, das Fest auszurichten. Ein tolles Event soll es werden. Dafür sind Ideen gefragt und davon gibt es einige. Doch was sagen die Fußballerfrauen zu den Aktivitäten ihrer Männer? Was letztendlich aus dem Sportvereins-Jubiläum wird, das erfährt der Zuschauer dann beim Besuch des Theaters. Eins ist schon sicher: Lachen ist angesagt.

 

„Mir gefällt die Teamarbeit“

Karin Hallenbarter führt Regie in der Komödie „TuS Wadenkrampf im Showfieber“. Wie Sie dazu kam, verrät Sie im Gespräch.

Frau Hallenbarter, Sie haben Erfahrung im Laientheater. Wie kamen Sie zur Regie?

Ich habe vor einigen Jahren öfter in Laientheatern in Berau beim Männerchor mitgespielt. Letztmals 2010 mit „Herztopfen“. Lange Jahre gab‘s kein Laientheater mehr in Berau. Vor zwei Jahren hat mich mein Neffe überredet, doch Regie zu führen, wenn der Narrenverein das Theaterspielen wieder ins Leben ruft.

Worin liegt für Sie der besondere Reiz?

Es macht mir Spaß mit den Spielern zusammenzuarbeiten, auch gefällt mir die Teamarbeit. Sehr gut ist auch die Zusammenarbeit mit dem zweiten Vorsitzenden der Narrenzunft, Sebastian Schlachter. Er hilft immer.

Wie klappt die Arbeit mit den Darstellern?

Sehr gut! Und wir haben gemeinsam Spaß dabei.

Was wünschen Sie sich für die beiden Theateraufführungen?

Eine volle Falkensteinhalle, eine gute Premiere und viel Erfolg. Wir wollen den Zuschauern ein Lachen ins Gesicht zaubern. Wenn das Publikum Spaß hat, macht es uns auch Spaß.

Fragen: Werner Steinhart