Auf seiner Konzert-Tournee hat das Duo Fullstrings bei Kultur im Treppenwinkel in Riedern am Wald Station gemacht und wurde von Gaby Utz-Wehrmann begrüßt. Das „Duo Fullstrings“ besteht aus Johanna Dammert an der Harfe und ihrem Jakob Dammert am Hackbrett. Johanna Dammert war schon zweimal in einer anderen Besetzung im Treppenwinkel zu hören. Zum einen mit ihrem Sohn Jonathan an der Klarinette und zum anderen mit ihrem Ehemann Andreas mit Sprechgesang, einem Monochord und einer chinesischen Harfe.

Das könnte Sie auch interessieren

Das Duo Fullstrings mit Mutter und Sohn beeindruckte das Publikum an zwei außergewöhnlichen Instrumenten. Harfe und Hackbrett bildeten eine wundervolle Harmonie, die überraschend klangvoll daherkam. Beeindruckend war auch, mit welcher Fingerfertigkeit Jakob Dammert sein Hackbrett beherrscht. Er versteht sein Handwerk, er ist Schlagzeuger und spielt seit 20 Jahren Hackbrett. Viele Besucher haben ihn dicht umlagert und sich die Eigenheit des Hackbretts erklären lassen. Jakob Dammert unterrichtet auch das Hackbrettspielen.

Das könnte Sie auch interessieren

Das Duo Fullstrings hatte unter anderem internationale Folklore aus der Ukraine und aus Ungarn sowie Stücke aus England und Wales auf dem Programm. Bei der Eigenkomposition „Powerfrau“, die Johanna Dammert für eine kranke Freundin vertont hat, ist es den Zuhörern gelungen, die Gefühle nachzuvollziehen. In einem weiteren Stück brachte sie die unterschiedlichen Töne von fließendem Wasser zu Gehör.

Das könnte Sie auch interessieren

Das Duo hat ländertypischen Musikstücke perfekt herübergebracht. So wurden die Zuhörer bei einem schottischen Lied ins Land der Dudelsäcke und der Schottenröcke versetzt. Unverkennbar war auch der „Schwitzer Ländler“, sehr zur Freude der Schweizer Gäste. Es war ein abwechslungsreiches Konzert mit Gesang und Instrumenten, mit Solobeiträgen und im Duo Mutter und Sohn. Die Zugabe war das Stück „Hope“, eine Komposition von Jakob Dammert: Rockmusik mit Gesang und Hackbrett, das war das Sahnehäubchen des Abends. Die Pausenbewirtung im Refektorium hatte die katholische Landjugend übernommen und Hedwig Gamper hat das Klosterlädele offengehalten. Unterstützt wurde die Kultur im Treppenwinkel von der Sparkasse Bonndorf-Stühlingen.