Mehr als 300 Radsportler, Betreuer und viele Gäste zog es zur Radsportveranstaltung „Bike Giro Hochschwarzwald“ nach Grafenhausen-Rothaus. Nun ist es wieder ruhiger geworden auf dem Gelände der Brauerei. Der „Bike Giro Hochschwarzwald 2019“ mit seinen 300 Radsportlern mit Fahrern vom Amateur bis zum Spitzenprofi ist Geschichte, das Resümee fällt positiv aus. Nur einen kleinen Wermutstropfen gab es zu verzeichnen: Ein Radsportler musste nach einem Unfall notärztlich versorgt werden.

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Die Gastronomen in der Region hatten zusätzliche Übernachtungen durch mitgereiste Fans, Begleiter und das große Orga-Team des Veranstalters Sauser Events. Der Ablauf war tadellos, nicht zuletzt dank der vielen ehrenamtlichen Helfer von Feuerwehr, Bauhof, Rotem Kreuz und Privatleuten. In der Mehrzahl waren es erfahrene Helfer, die bei Wind und Wetter unterwegs waren und stets freundlich blieben, auch wenn die Absperrungen und Parkverbote bei den Autofahrern hie und da für Missmut sorgten. Schließlich sahen die meisten aber ein, dass Ordnung und Sicherheit wichtig waren. Koordiniert wurde das Helferteam von Feuerwehrkommandant Guido Strittmatter und Bauhofleiter Michael Lüber.

Bürgermeister auch vom Radsport fasziniert

Bereits im Vorfeld wurde der sportliche Grafenhausener Bürgermeister Christian Behringer aktiv. Zusammen mit Radprofi und Tourdesigner Simon Stiebjahn aus Neustadt (er wurde in diesem Jahr Gesamt-Zweiter in der Elite-Klasse) hat er die Trails in die Strecken rund um Grafenhausen „eingebaut“. Behringer sieht neben dem Sport ganz klar auch den Mehrwert für Grafenhausen durch Übernachtungen und Bewirtung von Sportlern, ihrem Teams und Besuchern.

Das Teilnehmerfeld aus der engeren Region Bonndorf und Grafenhausen war in diesem Jahr dünn. Allein Christian Haberstroh vom „Rennstall“ RSV Black Forest aus Bonndorf-Holzschlag war an den vier Tagen erfolgreich auf seinem Mountainbike unterwegs. Nach insgesamt zehn Stunden und 44 Minuten auf dem Rad kam er auf Rang 36 in der Klasse Masters 1.

Christian Haberstroh (Bonndorf-Holzschlag) hielt vier Tage durch. Sein Lohn: Platz 36 in der Klasse Masters 1.
Christian Haberstroh (Bonndorf-Holzschlag) hielt vier Tage durch. Sein Lohn: Platz 36 in der Klasse Masters 1. | Bild: Wolfgang Scheu

Im nächsten Jahr werden mindestens zwei Fahrer aus Grafenhausen dabei sein. Der sportliche Lehrer des Bonndorfer Bildungszentrums, Thomas Bächle aus Buggenried, will auf jeden Fall dabei sein und auch Christian Behringer wird man nach seiner Teilnahme beim letzten Einzelzeitfahren im nächsten Jahr auf der Strecke sehen.