„Die sechste Auflage der Rothaus Schwarzwald Classic präsentierte den Teilnehmern nicht nur reizvolle Strecken, sondern auch regionale Kulinarik“, betonte Karl Ulrich Herrmann vom Veranstaltungsteam. Brauereichef Christian Rasch ließ es sich am Freitagmorgen nicht nehmen, die Fahrzeuge mit der Startflagge auf die rund 100 Kilometer lange Tour „Sauschwänzlebahn“ zu schicken.

Ein MG TF zieht die Blicke auf sich. MG war eine britische Automarke, die bis 2005 im Besitz der MG Rover Group war.
Ein MG TF zieht die Blicke auf sich. MG war eine britische Automarke, die bis 2005 im Besitz der MG Rover Group war. | Bild: Wilfried Dieckmann

Es war auch in der sechsten Auflage ein Höhepunkt für alle Freunde des klassischen Automobils: Der Ausgangspunkt und das Rallye-Zentrum der „Schwarzwald Classic“ war die Staatsbrauerei Rothaus. Fahrzeuge von Ferrari, Triumph Spitfire über Mercedes, Porsche oder Jaguar bis hin zu BMW, und viele weitere Automobile konnten die Besucher bestaunen.

Selfi mit Brauereichef Christian Rasch (rechts) und Karl Ulrich Hermann vom Retro Team (links).
Selfi mit Brauereichef Christian Rasch (rechts) und Karl Ulrich Hermann vom Retro Team (links). | Bild: Wilfried Dieckmann

Auch wenn diese Nostalgieveranstaltung einen sportlichen Charakter hat, im Mittelpunkt der „Genuss-Veranstaltung“ mit regionalen Genüssen steht „vier Tage lang pures Hochschwarzwald-Feeling“. Brauereichef Christian Rasch sprach sogar von einer „Rallye, die durch eine der schönsten Landschaften Deutschlands führt“.

Fabian Bönecke ist verantwortlich für die Gesamtorganisation.
Fabian Bönecke ist verantwortlich für die Gesamtorganisation. | Bild: Wilfried Dieckmann

Die Verantwortlichen der Streckenführungen haben theoretische Wissensfragen und Wertungsprüfungen auf den Touren eingeplant. Mit dabei waren auch Zeitprüfungen, dem Alter der Fahrzeuge angepasst. Auf der Strecke wurden stumme Wächter platziert. Dies waren große Buchstaben, die auf der rechten Seite der Fahrbahn außerorts angebracht wurden und in der richtigen Reihenfolge auf der Bordkarte notiert werden mussten.

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Der Veranstaltungsauftakt mit dem Eintreffen aller Teilnehmer war am Donnerstagnachmittag am Dom in St. Blasien. Hier fand die erste Präsentation der Liebhaberfahrzeuge mit Ausgabe der Fahrunterlagen statt, bevor es nach einer Domführung in Richtung Grafenhausen ging. Gestartet wurde an den beiden großen Fahrtagen (Touren „Sauschwänzle“ und „Notschrei“) im Minutentakt, die Startflagge dafür hob und senkte Brauereichef Christian Rasch.

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