Zur Hauptversammlung des Imkervereins Schlüchttal im „Engel“ auf der Unteren Alp hat der Vorsitzende Bernhard Heer neben den Mitgliedern auch Ehrenmitglied Erich Hotz und Neumitglied Rudi Kiefer begrüßt.

In verschiedenen Unterrichtseinheiten können interessierte Schüler bei Bernhard Heer an der Schlüchttalschule bei der Schulimkerei zum Thema Biologie der Biene und Funktionsweise der Honigproduktion teilnehmen. „Momentan sind es noch fünf Schüler, die mit großem Interesse dabei sind“, sagte Bernhard Heer. Überaus erfolgreich hätten diese jungen Imker ihren Honig am Weihnachtsmarkt in Grafenhausen verkauft.

Die Teilnahme des Imkervereins am Weihnachtsmarkt in Ühlingen lag in den Händen von Franz Duttlinger. Interessant für die Zuhörer war ein Infotag bei Josef Weiß, der vorgestellt hat, wie man Königinnen züchtet. Die Datenschutzverordnung, die Gerhard Rombach vorbereitet hatte, wurde von der Versammlung beschlossen. Für seine Arbeit als Kassenwart wurde ihm vom Prüfer Joachim Banholzer „eine einwandfreie Führung, akkurat wie immer“ bestätigt. Dem Vorstand wurde die Entlastung erteilt.

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Josef Vogt wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Die Ehrennadel in Bronze erhielt Lothar Isele für zehnjährige Mitgliedschaft. Das Ferienprogramm „Tag der Honigbiene“ am 15. August in Grafenhausen wird Bernhard Heer übernehmen. Beim „Hagehole“ in Birkendorf am 17. Oktober will der Imkerverein mit einem Infostand dabei sein.

2021 steht für die Imker das Jubiläum zum 125-jährigen Bestehen an. „Von der Struktur her werden wir nicht in der Lage sein, ein großes Fest zu veranstalten, aber dass wir uns präsentieren, ist wichtig“, sagte Bernhard Heer. Die Imker sind sich einig, dass für den Fortbestand des Vereins Neuimkerkurse ebenso wichtig sind wie die Begleitung der Anfänger durch die erfahrenen Imker. Der Lehrgang beginnt im Frühjahr, die Termine sind über das Jahr verteilt. Der vor einigen Jahren festgestellt Trend zur Imkerei habe wieder etwas nachgelassen, da es kein Hobby für Jedermann sei, sondern Arbeit bedeute. „Jede Unachtsamkeit wird quittiert“, erklärte Josef Weiß.

Das Jahr 2019 sei für die Biene viel zu trocken und vor allem deutlich zu warm gewesen. Auch das Waldsterben habe Auswirkungen, da die Fichte der Haupt-Honigbaum der Biene sei. Die asiatische Hornisse, ein Feind der Biene, ist im Schwarzwald noch nicht festgestellt worden. Dieser Eindringling sei aggressiver als die einheimische Hornisse.