Ortsvorsteher Christoph Wehle konnte zur konstituierenden Ortschaftsratssitzung in Hürrlingen auch Bürgermeister Tobias Gantert begrüßen. Gratulation und Dank für die Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Aufgaben galt den Wiedergewählten Anton Baumeister, Bertold Bucher, Andreas Duttlinger, Klaus Stiegeler und Christoph Wehle. Neu in das Gremium gewählt wurde Alisa Albrecht. „Ein Novum, bisher war in Hürrlingen noch nie eine Frau in der Ortschaftsverwaltung“, sagte Christoph Wehle. Verabschiedet wurde nach 15 Jahren im Gremium Michael Albrecht.

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Im Ortsteil Hürrlingen gab es für die Wahl keine Liste, es war eine reine Personenwahl. Eine Ablehnung des Mandats vonseiten der gewählten Person wäre nicht ohne Weiteres möglich. Bevor die neuen Ortschaftsräte verpflichtet werden konnten, hatte der bisherige Ortschaftsrat die Hinderungsgründe zu prüfen. Bürgermeister Tobias Gantert hat die Räte über ihre Aufgaben gemäß der Gemeindeordnung informiert, sie verpflichtet und die Urkunde für das Ehrenamt ausgehändigt. Klaus Stiegeler war verhindert, er wird in einem Nachtermin verpflichtet.

Ortsvorsteher wird bestätigt

Das neue Gremium hat den bisherigen Ortsvorsteher Christoph Wehle und ebenso den bisherigen Stellvertretenden Ortsvorsteher Anton Baumeister einstimmig für die neue Amtszeit gewählt. Christoph Wehle hat dem scheidenden Ortschaftsrat Michael Albrecht für seinen langjährige Mitarbeit zum Wohle des Dorfes, auch im Namen der Einwohner, mit einem Geschenk gedankt. Michael Albrecht war zehn Jahre Schriftführer und bei allen anfallenden Tätigkeiten mit seinen Ideen und seiner Tatkraft im Einsatz. „Es war immer gut und es hat mir gefallen in diesem Gremium“, sagte Michael Albrecht. Es sei ein Aufhören mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Jüngstes Mitglied im Gremium zugleich erste Frau

Er machte den Platz frei für seine Tochter Alisa. Sie ist 19 Jahre alt und die jüngste Ortschaftsrätin in der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf. Alisa Albrecht absolviert für ein Jahr ein Praktikum bei der ABB in der Schweiz und wird anschließend ein Studium aufnehmen. „Es gibt zu wenig junge Leute in der Politik. Das war der Beweggrund, mich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen“, so Alisa Albrecht.

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