Als Vorspann zum geselligen Abend mit Gesprächen und Austausch hat der CDU-Gemeindeverband Ühlingen-Birkendorf zur Besichtigung vom „Brauschopf“ ins Ühlinger „Posthorn“ eingeladen. „Wenn es etwas Neues ganz nah gibt, dann wollen wir das auch mal sehen“, so Gabriele Schmidt, Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes. Sie konnte sehr zahlreich die Mitglieder und den Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner begrüßen.

Einblicke ins Bierbrauen

Der Gastronom Daniel Frech und der Brauer Cornelius Ziller haben ihre Idee von einer eigenen Brauerei umgesetzt und im Sommer die erste Brauerei von Ühlingen eröffnet. Daniel Frech hat den Gästen einen interessanten Einblick in das Bierbrauen und eine Kostprobe geboten. Bei der anschließenden Gesprächsrunde des Gemeindeverbandes standen die Ehrungen für langjährige Mitglieder im Vordergrund.

Manfred Schropp seit fünf Jahrzehnten bei der CDU

Geehrt wurden Albert Baumeister und Roland Kromer für 25 Jahre, Hartmut Kaiser für 40 Jahre, Heinrich Frech und Manfred Schropp für 50 Jahre. In Anwesenheit konnten Albert Baumeister (25 Jahre) und Manfred Schropp (50 Jahre) von Gabriele Schmidt und Felix Schreiner geehrt werden. „Es ist eine Besonderheit, wenn man jemanden für 50 Jahre ehren darf. Davor habe ich großen Respekt,“ so Felix Schreiner. Für die Personen, die nicht anwesend sein konnten, wird die Ehrung nachgeholt. Die Vorsitzende Gabriele Schmidt konnte drei neue Mitglieder begrüßen. Dem Gemeindeverband gehören 61 Mitglieder an.

Waldbesitzer fordern Umsetzung von Nass- und Trockenlagern

Felix Schreiner sprach mit dem aktuellen Waldproblem und der Infrastruktur seinerseits ein paar Schwerpunktthemen an. „Die Leute erwarten, dass Themen umgesetzt werden, Beschlüsse umsetzen ist nicht einfach, aber es müssen Entscheidungen getroffen werden“, so Schreiner. Zum Waldthema sprachen sich in der Runde gleichsam Waldbesitzer und Holzvermarkter aus und fordern die Umsetzung von Nass- und Trockenlagern, da so die beste sofortige Entlastung erwirkt werden kann. Dies hatte sich beim Sturm Lothar gezeigt.

Es wurde Unverständnis geäußert, warum dies vom Landkreis nicht genehmigt wird, obwohl eine Lagermöglichkeit vorhanden wäre. Auch wurde die Forderung für Ühlingen-Birkendorf an den Abgeordneten herangetragen, dass nicht nur nach Fläche entschädigt werden darf. Der Landkreis ist überproportional betroffen und sollte auch besser bedacht werden. Der Landkreis befindet sich in der schwierigsten Situation und es muss mit dem Forst ein Weg gefunden werden.