Bei der Herbstversammlung des Bundes „Heimat und Volksleben„ im „Sonnenhof“ in Birkendorf wurde die Vereinsspitze Beate Hepp und Stellvertreterin Eva Rippel einstimmig in den Ämtern bestätigt. Es trafen sich die Mitgliedsvereine aus dem Kreis Waldshut. Von 32 Mitgliedsvereinen hatten 23 ihre Vertreter zu der Versammlung geschickt. Sie erschienen in ihrer jeweiligen Tracht und boten ein buntes Bild, das auch den zahlreichen Feriengästen des Hotels gut gefiel.

Kreisobfrau Beate Hepp aus Grafenhausen begrüßte die anwesenden Mitglieder und zeigte sich sehr erfreut, dass auch der Präsident des Dachverbandes, Alfred Vonarb, und der Bürgermeister der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf, Tobias Gantert, sich Zeit für die Versammlung genommen hatten. Sehr herzlich wurde auch Geschäftsführerin Ursula Hülse und Michael Swientik vom Kulturamt Waldshut willkommen geheißen.

Rückblick

Im Jahresbericht hielt Beate Hepp Rückschau auf die einzelnen Veranstaltungen, Sitzungen und Empfänge des vergangenen Jahres. Präsident Alfred Vonarb bedankte sich bei Beate Hepp und befand, der Kreis Waldshut sei durch sie und ihre Stellvertreterin Eva Rippel bei allen Veranstaltungen würdig vertreten worden. Er betonte die Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit und hoffte, der Verband könne sich in Zukunft bei Heimattagen im Kreisgebiet stärker einbringen.

Wahlen

Die Wahlen gestalteten sich einfach, da Beate Hepp und ihre Stellvertreterin Eva Rippel bereit waren, ihre Ämter fortzuführen und keine anderen Kandidaten vorgeschlagen wurden. Beide wurden einstimmig für die nächsten drei Jahre gewählt.

Am Vorstandstisch (von links): Geschäftsführerin Ursula Hülse, Präsident Alfred Vonarb, Kreisobfrau Beate Hepp, Michael Swientik vom Kulturamt und Bürgermeister Tobias Gantert.
Am Vorstandstisch (von links): Geschäftsführerin Ursula Hülse, Präsident Alfred Vonarb, Kreisobfrau Beate Hepp, Michael Swientik vom Kulturamt und Bürgermeister Tobias Gantert. | Bild: Paula Baumann

Grußworte

Bürgermeister Tobias Gantert lobte in seinem Grußwort die Versammlung dafür, dass sie „den schönsten Ort des Landkreises“ für die Herbstversammlung ausgewählt hätten. Er hat sich gerne Zeit für den Abend genommen, da er um die Wichtigkeit der Vereine weiß. „Es gäbe kaum Veranstaltungen ohne Vereine, ohne sie wäre das kulturelle Leben sehr arm.“

Ausblick

Michael Swientik vom Kulturamt des Landkreises hob die Bedeutung von Heimat in einer globalisierten Welt hervor und bedankte sich bei den Vereinen: „Sie tragen dazu bei, das Bewusstsein für Heimat zu schärfen, den Heimatgedanken zu pflegen und zu fördern.“

Bei der Hauptversammlung im März 2020 werden sich Alfred Vonarb und Ursula Hülse nicht mehr zur Wahl stellen. Die Nachfolge gestaltet sich schwierig, da für das Präsidentenamt noch kein Kandidat gefunden wurde. Der Posten des Geschäftsführers würde, bei entsprechender Zustimmung, Michael Neuberger übernehmen.

Michael Neuberger möchte dann ein neues Konzept realisieren: „Die Arbeit, die Ursula Hülse ehrenamtlich, aber als richtigen Vollzeitjob erledigt hat, ist für niemanden zu bewältigen.“ Alfred Vonarb und Ursula Hülse werden im Anschluss an die Jahreshauptversammlung im März mit einem „großen Zapfenstreich“ verabschiedet. Damit wird das unermüdliche Arbeiten der beiden gewürdigt.