„Mit so einem guten Ergebnis hätten wir nicht gerechnet“, so lautete der begeisterte Tenor von Marita Bücklers, Anita Müller-Berthold sowie Bürgermeister Christian Behringer. 9373,30 Euro sind bei der Aktion „Dorf der 1000 Sterne“ in Grafenhausen zusammen gekommen. Dennoch bedauerten die Organisatorinnen Marita Bücklers und Anita Müller-Berthold ebenso wie Bürgermeister Behringer, dass die traditionellen Veranstaltungen wie die Eröffnung mit Glühwein und Bratwurst, der Menschenstern oder Maritas Sternebar nicht stattfinden konnten. Auch als Ersatz angedachte kleine Veranstaltungen konnten dann doch nicht mehr angeboten werden. „Die aktuellen Entwicklungen haben solche Veranstaltungen leider nicht mehr zugelassen“, erklärte Christian Behringer mit Bedauern.

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Die sonst übliche Aktion „Licht aus“ in Balzhausen konnte in diesem Jahr ebenfalls nicht stattfinden. Inoffiziell haben Christian Behringer und Anita Müller-Berthold symbolisch die Laterne im Rathaus gelöscht. Die Sterne sollen aber im Dorf noch stehen bleiben. „Ein Symbol für den Zusammenhalt in der Gemeinde gerade in diesen schwierigen Zeiten“, meinte Bürgermeister Christian Behringer dazu.

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Angesichts der eingeschränkten Möglichkeiten für Veranstaltungen war es umso schöner, dass der Verkauf der Linzertorten durch die Landfrauen, der Adventskranzverkauf der katholischen Frauengemeinschaft sowie die Weihnachtsbaumverkäufe der Dorfjugend und des Kur- und Gewerbevereins so erfolgreich verliefen. Auch die mehr als 1000 angefertigten und mit dem Logo verzierten Sterne waren rasch vergriffen. Durch die Handarbeit ist jeder Stern ein Unikat. „Ein schöner Erfolg für das Sternemacherteam um Fridolin Gatti und vom Bauhof“, meinte Anita Müller-Berthold. Ebenso wurden die neuen „Sterne-Postkarten“ offensichtlich gern für besondere Weihnachtsgrüße aus Grafenhausen verwendet.

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Zahlreiche Grafenhausener Firmen sowie Privatleute haben außerdem auf das Spendenkonto eingezahlt. „Wir freuen uns natürlich besonders, dass wir trotz der schwierigen Bedingungen der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe in Schönwald eine so hohe Spendensumme zukommen lassen können“, sagten Anita Müller-Berthold und der Bürgermeister einhellig. Eine feierliche Übergabe des symbolischen Spendenschecks wird es eventuell zu einem späteren Zeitpunkt in kleinem Kreis geben können.