Eine kleine Delegation von Mitgliedern und der Vorstandschaft des Todtmooser Schwarzwaldvereins fand sich am Samstag unter der Leitung des Vorsitzenden Karl Heinz Steidle und Doris Strittmatter zu einem Ortstermin auf dem Gelände des Hochkopfturms ein. Es wurde über die künftige Gestaltung des Geländes beraten. Mit dabei war auch der Todtmooser Revierförster Georg Freidel.

Karl Heinz Steidle erläuterte vor Ort auf dem Gipfel des 1267 Meter hohen Hausberges das Vorhaben. Das Gelände soll zunächst von Wildwuchs frei geschnitten werden. Die Wege und Pfade werden zum Teil neu angelegt und gepflegt. Die Zufahrt soll im Notfall gewährleistet sein. Vorhandene Bänke werden wieder hergerichtet und mit vier zusätzlichen Sitzgruppen ergänzt, die bereits bestellt sind. Eine Infotafel mit Wanderkarte, Fahnenmasten sowie eine Himmelsliege sollen in der sorgfältigen Planung berücksichtigt werden. werden.

Die zweite Vorsitzende und Wanderwartin des Todtmooser Schwarzwaldvereins, Doris Strittmatter, und ihr Ehemann Engelbert, studierten auf dem Hochkopf einen Plan des Geländes, das neu gestaltet werden soll.
Die zweite Vorsitzende und Wanderwartin des Todtmooser Schwarzwaldvereins, Doris Strittmatter, und ihr Ehemann Engelbert, studierten auf dem Hochkopf einen Plan des Geländes, das neu gestaltet werden soll. | Bild: Andreas Böhm

Die Finanzierung erfolgt nach Auskunft von Karl Heinz Steidle aus Rücklagen, die der Schwarzwaldverein aus dem dafür geschaffenen Hochkopfturmfonds in den letzten Jahren gebildet hat: „Unsere Mitglieder Kurt Priller, Andreas Wagner, Engelbert Strittmatter, um nur einige zu nennen, sind bereit, das Vorhaben in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung in die Tat umzusetzen“. Weitere ideelle und tatkräftige Hilfe aus der Bürgerschaft ist gerne willkommen. Für die nötigen Erdbauarbeiten wurde Unterstützung durch den Bauhof zugesagt.

Auch Revierförster Georg Freidel steht dem Projekt positiv gegenüber. Er wird die Maßnahme aus Sicht naturschutzfachlicher Belange begleiten und hat dem Schwarzwaldverein seine Unterstützung zugesagt: „Unser Interesse ist es, mit den Verbänden zusammen zu arbeiten. Wir gehen kooperativ miteinander um“, so Freidel. Der Wald habe auch eine gewisse Sozialfunktion. Nach Einschätzung Freidels sind auf dem Gelände keine Biotope vorhanden. Neben Freiflächen riet der Forstmann auch dazu, einige Schattenplätze zu schaffen. Karl Heinz Steidle, der für die Anwesenden Pläne des Geländes dabei hatte, ergänzte: „Jeder kann Ideen sammeln, wie das Gesamtbild aussehen soll“.

Die Pläne des Schwarzwaldvereins, das Gelände rund um den im Herbst neu renovierten Hochkopfturm attraktiv zu gestalten, gibt es schon länger, mussten aber aus Zeitgründen immer wieder verschoben werden: „Der Turm ist ein Wahrzeichen von Todtmoos und wir erwarten im Sommer wieder viele Gäste, die sich auf dem Hochkopf als Wanderziel verweilen werden“, so der Vorsitzende. Steidle weißt in dem Zusammenhang auf die erstmals Ende September stattfindenden Todtmooser Wandertage hin: „Bis dahin gibt es noch viel zu tun!“