In einer Verkehrsschau am 9. November wurden den Vertretern des Landratsamtes Waldshut und des Polizeipräsidiums Freiburg Vorschläge der Verwaltung und Anregungen aus der Bürgerschaft vorgetragen. Über das Ergebnis der Verkehrsschau informierte Bürgermeisterin Janette Fuchs den Gemeinderat. Wegen der Corona-Pandemie wurden nur die Punkte behandelt, die für die Gemeinde eine hohe Priorität haben.

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Ein Bürger regte die Anlage eines Fußgängerüberweges im Bereich der evangelischen Kirche und zum Wohngebiet „Auf dem Köpfle“ an. Begründung: in diesem unübersichtlichen Bereich würden insbesondere Motorradfahrer zu schnell fahren und dadurch Fußgänger gefährden. Seitens der Behörden wurde erklärt, dass in diesem Bereich die rechtlichen Voraussetzungen für einen Fußgängerüberweg nicht gegeben sind, da dieser von Fahrzeugen mindestens 100 Meter vorher erkennbar sein muss. Bedingt durch eine Kurve ist dies nicht möglich. Nach Ansicht der Behörden liegt nach einer Verkehrszählung keine ausreichende Verkehrsstärke vor. Diese liegt bei durchschnittlich 200 Fahrzeugen pro Stunde. Es wurde vorgeschlagen, die bisherige Schilderkombination durch das Gefahrenzeichen „Fußgänger“ zu ersetzen. Die Sichtweite für Fußgänger könnte durch das Anbringen eines zusätzlichen Spiegels verbessert werden.

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Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der L 151 vom Hotzenwald her auf Höhe des Wohnmobilstellplatzes wurde nicht befürwortet. Durch Entfernung einzelner Bäume kann nach Ansicht der Behörden die Sicht für ausfahrende Wohnmobile verbessert werden.

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Die Beschilderung zu Beginn des verkehrsberuhigten Bereiches im Häusleweg wurde als ausreichend angesehen. Dem Anbringen einer zusätzlichen Markierung auf der Fahrbahn wurde aufgrund der erhöhten Rutschgefahr für Fußgänger nicht zugestimmt. Aufgrund der örtlichen Begebenheit mit einigen Grundstücksausfahrten können im Bereich des Kindergartens, wie von den Eltern gefordert, keine zusätzlichen Parkplätze angelegt werden. Der Gemeinde steht es frei, im Bereich der Murgtalstraße (Tempo 30-Zone) neben der vorhandenen Beschilderung zusätzliche Markierungen auf der Fahrbahn anzubringen. Die neu angelegten Parkplätze am Friedhof können künftig werktags nur noch maximal zwei Stunden mit Parkscheibe genutzt werden.

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Die Ausdehnung einer bestehenden Tempo-30-Zone in Richtung Wehratalhalle ist möglich. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass dann an der Kreuzung Richtung Schwarzenbach eine Rechts- vor-Links-Regel gilt. Diese Zone könnte dann in die Schwarzenbacher Straße hin ausgeweitet werden. Das geplante Fußgängerleitsystem kann der Verkehrsbehörde zur Kenntnisnahme vorgelegt werden. Über eine aus der Bürgerschaft geforderte Begrenzung der Geschwindigkeit auf der Landesstraße zum und vom Hochkopf wird es eine gesonderte Stellungnahme der Behörden geben.