Bürgermeisterin Janette Fuchs informierte in der jüngsten Sitzung den Todtmooser Gemeinderat über den aktuellen Sachstand der Vorbereitungen für das Schlittenhunderennen um den Waldhaus-Cup am letzten Januarwochenende. Das Rennen findet wegen Corona ohne Zuschauer statt, ist auf 80 Teilnehmer aus Deutschland begrenzt und kann über einen Live-Stream verfolgt werden.

Janette Fuchs: „Wir befinden uns auf der Zielgeraden und es hat sich ganz klar erwiesen, dass der Weg, den wir gegangen sind, der richtige war.“ Es sei mit sehr viel Aufwand verbunden gewesen, alles corona-konform abzuwickeln und auf sichere Beine zu stellen. Die Gemeinde habe große Unterstützung vom Gesundheitsamt und vom Landratsamt erfahren, so Fuchs dankbar.

Sie bedankte sich beim Organisationsteam mit dem Schlittenhundesportverein Baden-Württemberg (SSBW) an der Spitze für die Arbeit im Vorfeld der Veranstaltung: „Mit dem SSBW arbeiten wir Hand in Hand und die schwierigen Umstände haben uns noch mehr zusammengeschweißt“, erklärte die Bürgermeisterin.

Auch die Feuerwehr, die Bergwacht und das DRK sei eine feste Größe bei der Organisation: „Natürlich kann man einiges besser machen, aber der Aufwand, der uns abverlangt wird, ist enorm“, so Janette Fuchs. Gemeinderat Jörg Zimmermann, CDU, fragte nach den Vorkehrungen, falls doch Zuschauer kommen sollten. Fuchs erklärte, dass das Ordnungsamt anwesend sei und die Straße von der Feuerwehr gesperrt werde. Die Landespolizei sei informiert aber nicht präsent.

Die Bürgermeisterin verwies in der Sitzung auf die Werbewirksamkeit der Veranstaltung, auch ohne Zuschauer. Die Werbung habe dieses Jahr nicht viel Geld gekostet. In den sozialen Medien und im Fernsehen werde über die Aktionen in Todtmoos berichtet. Fuchs dankte dem neuen Hauptsponsor des Rennens, der Privatbrauerei Waldhaus, der sich auch in der Corona-Zeit als zuverlässiger und engagierter Partner erweise.

Die Rathauschefin verteidigte auf kritische Nachfrage aus der Ratsrunde die von der Verwaltung angeschafften neuen Fahnen für das Schlittenhunderennen. Diese Kosten seien im Budget enthalten, so Fuchs. Abschließend zeigte sich die Bürgermeisterin zuversichtlich, dass auch dieses besondere Schlittenhunderennen erfolgreich sein wird: „Es bleibt festzustellen: Todtmoos macht das Rennen. In guten wie in schlechten Zeiten.“