Der Ausschuss für Tourismus, Kultur und Sport im Todtmooser Gemeinderat hat in einer öffentlichen Sitzung über ein neues Besucherleitsystem mit entsprechender Beschilderung zunächst im Hauptort diskutiert. Der Hintergrund: Die bisherigen Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten, Einrichtungen und private Anbieter wie Restaurants bestanden aus Holz und waren zusehends marode geworden. Sie wurden inzwischen entfernt. Schon in einer früheren Sitzung einigte man sich darauf, das Leitsystem moderner zu gestalten, unter anderem auch mit Piktogrammen.

Die Idee

Bettina Fuchs stellte in Vertretung von Michael Schmitz das Konzept, das der Ausschuss erarbeitet hatte, nochmals vor. Für die Hauptroute vom Rathaus bis zum Kurhaus wurden in der Sitzung 15 Standorte an markanten Punkten für die verschiedenen Schilder festgelegt. Diese sind, je nach Örtlichkeit, differenziert beschildert. Es soll der Weg gewiesen werden etwa zur Wallfahrtskirche, zum Schwimmbad, zum Minigolfplatz oder zur Touristinfo. Auch einzelne, größere Hinweistafeln sind vorgesehen.

Details noch unbekannt

Über die farbliche Gestaltung des Leitsystems konnte nicht beraten werden, da die nötigen Unterlagen in der Sitzung nicht vorlagen. Über die Kostenbeteiligung von privaten Anbietern, wie etwa Gastronomen oder Einzelhandel, die selbst ein Hinweisschild auf ihren Betrieb haben möchten, wurde ein Grundsatzbeschluss gefasst. Dieser besagt, dass sich private Interessenten anteilig an den Kosten beteiligen müssen. Über die Kosten im Einzelnen konnte jedoch nicht diskutiert werden, da keine entsprechenden Zahlen vorlagen. Claudia Steinhardt von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH merkte in der Sitzung an, dass sie das Konzept bislang noch nicht gesehen habe.

Wintersport

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Ausschusssitzung befasste sich mit einem ausgearbeiteten Wintersportkonzept, das Andreas Faschian vorstellte und das in der kommenden Saison mit einigen Neuerungen aufwartet. So soll das Angebot an attraktiven Schneeschuhtouren mit einem Mix aus gewalzten Wegen und Tiefschneepassagen ausgebaut werden. Und ein neuer Begriff machte die Runde: das sogenannte Wanderrodeln. Hier wurden schon entsprechende Strecken ausgearbeitet. Abschnittweise soll dabei im Schnee gewandert und dann mit dem Schlitten talwärts gefahren werden. Das Wintersportkonzept soll Schritt für Schritt angepasst werden. Bettina Fuchs sagte: „Es wird kontinuierlich daran gearbeitet. Das Angebot soll nicht größer, sondern besser werden.“