Die Ehrung langjähriger Mitglieder und die Neuwahlen der Vorstandschaft standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Todtmooser Bergwacht. Die bisherigen Amtsinhaber des geschäftsführenden Vorstandes wurden alle wiedergewählt: Vorsitzender Armin Koch, Stellvertreter Fabian Eckert, Leiter Bergrettungsdienst Rudolf Dietzig, Schriftführerin Christine Eckert, Kassierer Markus Baumgartner. In den erweiterten Vorstand wurden neu gewählt: Ausbilderin Notfallmedizin Naima Waßmer, Sanitäts- und Sachwart Gabriel Mutter und Funkwart Markus Baumgartner.

Adrian Probst, Landesvorsitzender der Bergwacht Schwarzwald, zeichnete Christine Eckert für 40-jährige Mitgliedschaft in der Todtmooser Ortsgruppe aus. Eine Ehrung für 20 Jahre erhielt Christoph Eckert. In Abwesenheit wurde Simon Waßmer für zehn Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Adrian Probst lobte die Arbeit der Mitglieder in Zeiten der Pandemie: „Die Bergwacht kann nicht sagen, wir stellen im Lockdown alles auf Stand-By. Alle haben an einem Strang gezogen“. Er erwähnte auch die Unterstützung der Bergwacht bei der jüngsten Flutkatastrophe: „Wir haben bewiesen, dass die Bergwacht leistungsfähig ist“, so der Landesvorsitzende. Adrian Probst bescheinigte der Todtmooser Ortsgruppe eine Schlagkraft von hoher Qualität. Sein Dank galt auch dem Jugendleiter Daniel Maier: „Die Jugend ist die Basis der Bergwacht.“

An die Adresse der Mitglieder gerichtet, forderte Probst mehr Engagement auf Landesebene. Der Vorsitzende Armin Koch bezeichnete die zurückliegenden Monate pandemiebedingt als schwierig. Er äußerte den Wunsch nach neuen Mitgliedern, gerne auch als Quereinsteiger.

Im Tätigkeitsbericht der vergangenen zwei Jahre waren von Christine Eckert insgesamt 30 Einsätze unterschiedlicher Art vermerkt. Darunter zählten Kletter- und Motorradunfälle sowie Suchaktionen. Während des Lockdown wurden 14 Einkaufsdienste getätigt. Christine Eckert rückblickend: „ 2020 war ein eher ruhiges Jahr, da alles pandemiebedingt auf Sparflamme gekocht wurde“. Markus Baumgartner stellte den Kassenbericht der letzten zwei Jahre vor.

Bürgermeisterstellvertreter Jörg Zimmermann, der auch als Vertreter der Feuerwehr anwesend war, dankte der Bergwacht für ihren Einsatz. Er hob besonders die große Suchaktion nach der vermissten Wanderin im Wehratal hervor: „Ihr steht 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr als Rettungskräfte der Allgemeinheit zur Verfügung“, lobte Zimmermann.

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