Bei der Bürgermeisterwahl in Eisingen im Enzkreis am Sonntag ist die amtierende Todtmooser Bürgermeisterin Janette Fuchs mit 34,57 Prozent der gültigen Stimmen auf dem zweiten Platz gelandet. Ihr Mitbewerber Sascha-Felipe Hottinger vereint 47,69 Prozent der Stimmen auf sich. Abgeschlagen auf dem dritten Platz mit 17,37 Prozent Stimmenanteil landete der dritte Kandidat, Jens Balzer. Da keiner der drei Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit erreicht hat, wird es am 12. Dezember eine Stichwahl geben. Jens Balzer wird nicht mehr antreten.

Auf Nachfrage dieser Zeitung äußerte sich Janette Fuchs in einer schriftlichen Stellungnahme zum Wahlergebnis und zu ihrem weiteren Vorgehen. Zum Wahlergebnis schreibt sie: „Ich habe mir die Zahlen genau betrachtet und finde das Ergebnis, trotz aktiver persönlicher Kampagnen, die gegen meine Person gerichtet waren, gut.“

Der zweite Wahlgang

Fuchs tritt bei der zweiten Wahl in 14 Tagen wieder an. Sie sieht ihre Chancen, das Wahlergebnis weiter zu verbessern, als gut an: „Ich werde deshalb nochmals aktiv und intensiv in den Wahlkampf gehen (Corona konform). Hierfür werde ich meinen Urlaub verlängern.“ Rückblickend auf die vergangenen Wochen sprach die Todtmooser Bürgermeisterin von einem „offensichtlich fairen Wahlkampf“.

Die Zukunftspläne

Auf die Frage nach Perspektiven und Plänen für die Zukunft, falls sie die Stichwahl in Eisingen nicht gewinnen sollte, antwortete Janette Fuchs: „Darüber mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist.“ Viele Todtmooser Bürger interessiert die Frage, wann sie sich zu einer erneuten Kandidatur in Todtmoos äußern wird. Janette Fuchs schreibt hierzu: „Ich äußere mich, nachdem das Ergebnis feststeht und ich ausreichend darüber nachgedacht habe.“

Der Gemeinderat

Die Fraktionen im Eisinger Gemeinderat äußerten sich ebenfalls zum Wahlausgang. Aus Todtmooser Sicht ist hier eine Aussage von Ulrich Metzger (Gemeinsam für Eisingen) interessant. „Spannend wäre es gewesen, wie die Wahl ohne die abwertende Kampagne aus Todtmoos ausgegangen wäre“, zitiert ihn die „Pforzheimer Zeitung“. Markus Dunkel von den Freien Wählern hätte nicht gedacht, dass es so ein deutliches Ergebnis geben würde. Christoph Schickle (CDU) bezeichnete alle drei Kandidaten als „sehr engagiert“. Bei der bevorstehenden Stichwahl reicht zum Sieg die einfache Mehrheit der Stimmen aus. Es besteht auch die Möglichkeit, dass neue Kandidaten ihren Hut in den Ring werfen.