Für die notwendige Sanierung des Todtmooser Freibades Aquatreff wird ein neuer Zuschussantrag gestellt. Dies beschloss der Todtmooser Gemeinderat unter der Vorgabe, dass die Gemeinde gegebenenfalls einen finanziellen Eigenanteil für die Laufzeit der Maßnahme erbringen kann. Bereits im Jahr 2019 wurde ein Antrag über die Tourismusförderung abgelehnt.

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Mit einem Nachtrag zum Bundeshaushalt 2020 (Konjunkturpaket) werden nun erneut finanzielle Mittel für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur aufgelegt. Dies gab Bürgermeisterin Janette Fuchs bekannt. Die Mittel stehen für investive Projekte mit regionaler und überregionaler Bedeutung zur Verfügung. Für den Projektaufruf 2020 stehen weitere 400 Millionen Euro zur Verfügung.

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Unter der Rubrik förderfähige Maßnahmen sind auch Freibäder aufgeführt. Hier wird ein besonderer Instandsetzungsrückstand gesehen. Voraussetzung für einen Antrag auf Fördermittel ist die Vorlage eines Konzeptes, das der Todtmooser Gemeinderat aber bereits erarbeitet hat. Zudem ist der Beschluss über eine Komplementärfinanzierung nötig. Dies bedeutet eine Mitfinanzierung des Projektes durch die Kommune. Darüber hinaus ist die Zustimmung der Kommunalaufsicht für die Aufnahme eines Kredites sowie die Bestätigung einer Haushaltsnotlage erforderlich. Verpflichtend für die Förderung ist ein finanzieller Eigenanteil der Gemeinde von 10 Prozent der Kosten.

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Nach dem Beschluss des Gemeinderates vom 31. Juli 2019 zur Sanierung und Bestandssicherung des Freibades wurde damals eine Bausumme von rund 2,1 Millionen Euro veranschlagt. Bürgermeisterin Janette Fuchs schlug vor, in den neuen Förderantrag zusätzlich ein Wasserspiel und den Austausch der Fenster mit einzubringen. Sie sprach in der jüngsten Sitzung aktuell von einer Investitionssumme von 2,322 Millionen Euro inklusive der Baunebenkosten.

Seitens einiger Räte wurde vorgeschlagen, auch den Kiosk und ein neues Kassensystem mit aufzunehmen. Die Bürgermeisterin gab jedoch zu bedenken, dass dies den Eigenanteil der Gemeinde weiter erhöhen würde. Indes drängt die Zeit, denn der Antrag muss bis zum 30. Oktober 2020 gestellt werden. Dies wiederum missfiel CDU-Gemeinderat Jörg Zimmermann: „Jetzt stehen wir wieder unter Zeitdruck“. Zimmermann schlug deshalb vor, nach der Antragstellung mit den Planern über weitere Ideen zu diskutieren.

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