Das diesjährige Todtmooser Schlittenhunderennen um den Waldhaus-Cup wird unter Einhaltung von strengen Corona-Regeln am letzten Januarwochenende im Ortsteil Schwarzenbach ausgetragen. Wegen der Pandemie findet das Rennen ohne Zuschauer und ohne internationale Beteiligung statt.

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Im Pressegespräch erläuterten Bürgermeisterin Janette Fuchs und Chris Dörle, der stellvertretende Vorsitzende des Schlittenhundesportvereins Baden-Württemberg (SSBW), die besonderen Vorbereitungen, welche aufgrund von Corona notwendig geworden waren. Es gab im Vorfeld skeptische Äußerungen die Durchführung betreffend, die an die Veranstalter herangetragen wurden. Dem möchten die Verantwortlichen entgegenwirken.

Ausgefeiltes Hygienekonzept

Chris Dörle zum ausgefeilten Hygienekonzept: „Wir tun mehr, als gefordert wurde. Abstand und die Hygieneregeln sowie die Gesundheit der Sportler stehen im Vordergrund.“ Die Bürgermeisterin zur nicht einfachen Entscheidung, das Rennen durchzuführen: „Es war unser Ansatz zu fragen, was trotz Corona machbar ist.“ Die Behörden und die Rechtsaufsicht seien von Anfang an beratend zur Seite gestanden, erklärte Janette Fuchs. Gleichwohl sprach die Rathauschefin von einer besonderen Herausforderung. Chris Dörle ergänzte: „Wir möchten die Veranstaltung nicht um jeden Preis aber mit gesundem Menschenverstand und Flexibilität durchführen. Wir stellen uns dieser Aufgabe.“

Ordnungsdienst schaut nach dem Rechten

Auf die Möglichkeit, dass trotz Verbot Zuschauer vor Ort eintreffen könnten, ist man gut vorbereitet: „Der Ortsteil Schwarzenbach kann abgeriegelt werden. Am Eingang zum Renngelände wird der Ordnungsdienst anwesend sein“, erklärte Janette Fuchs.

Chris Dörle erläuterte Details zum Hygienekonzept: „Alle Teilnehmer, Familienangehörige, Helfer und andere zutrittsberechtigte Personen müssen vor Betreten des Geländes einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Diese sind dann vom Schnelltest befreit. Vor Ort werden durch das Rote Kreuz Ortsgruppe Görwihl notwendige Corona-Schnelltests durchgeführt“.

Das Kuscheln der Zuschauer mit den Huskys beim Todtmooser Schlittenhunderenne fällt in diesem Jahr aus. Zum Rennen sind wegen Corona keine Zuschauer zugelassen.
Das Kuscheln der Zuschauer mit den Huskys beim Todtmooser Schlittenhunderenne fällt in diesem Jahr aus. Zum Rennen sind wegen Corona keine Zuschauer zugelassen. | Bild: Andreas Böhm

Die Bürgermeisterin ergänzte: „Tests sind nicht zwingend vorgeschrieben, aber wir machen sie“. Auf dem gesamten Renngelände herrscht Maskenpflicht, die nach Aussage von Chris Dörle durch einen eigens eingesetzten Security-Dienst kontrolliert werden wird. Auf die Siegerehrung und den Musherabend wird in diesem Jahr verzichtet. Die Zeitnahme wird wegen Kontaktbeschränkung nicht wie üblich von Skiclub durchgeführt sondern vom SSBW übernommen. Abschließend betonten Janette Fuchs und Chris Dörle die gute Partnerschaft zwischen der Gemeinde und dem Schlittenhundesportverein.