Eine Interessengemeinschaft (IG) wird sich um die Restaurierung des Oldtimers der Todtmooser Feuerwehr kümmern. Diese wurde am vergangenen Sonntag unter Federführung von Josef Wasmer gegründet. Die Gründung eines eingetragenen Vereins lehnte Wasmer ab: „Wir wollen das nicht so groß aufziehen“.

Fachsimpeln über Oldtimer

Sechs Bürger, darunter Fachleute und Hobbyschrauber, waren zur Gründung der „IG Opel Blitz“ gekommen, um sich über die Details der Restaurierung zu unterhalten und das Fahrzeug, Baujahr 1960, zu begutachten. Zum Koordinator des Projektes wurde Josef Wasmer bestimmt: „Er ist Feuer und Flamme für das Vorhaben“, erklärte Jörg Zimmermann, der in seiner Eigenschaft als Bürgermeisterstellvertreter vor Ort war, aber auch selbst mit anpacken möchte.

Für die Restaurierung des Oldtimers Opel Blitz der Todtmooser Feuerwehr fand sich eine Interessengemeinschaft zusammen, die mit anpacken möchte. Von links: Karl Heinz Steidle, Jörg Zimmermann, Emil Buhr, Eike Schmidt, Roland Matt und der Initiator Josef Wasmer.
Für die Restaurierung des Oldtimers Opel Blitz der Todtmooser Feuerwehr fand sich eine Interessengemeinschaft zusammen, die mit anpacken möchte. Von links: Karl Heinz Steidle, Jörg Zimmermann, Emil Buhr, Eike Schmidt, Roland Matt und der Initiator Josef Wasmer. | Bild: Andreas Böhm

Josef Wasmer konnte schon positive Neuigkeiten vermelden: „Für die Restaurierung sind schon Spendengelder und Sachwerte eingegangen“. So wurde bereits eine neue Batterie eingebaut. Es soll nun eine Ersatzteilliste erstellt werden. Über den ehemaligen Todtmooser Bürgermeister Wolfgang Heuschmid konnten Kontakte zu einem Händler hergestellt werden. Dieser signalisierte bereits, das Projekt zu unterstützen.

Das könnte Sie auch interessieren

Der Opel Blitz soll nun auf Böcke gestellt und so platziert werden, dass das Fahrzeug rundum zugänglich ist. Dann werden Schritt für Schritt die nötigen Arbeiten ausgeführt. Unter anderem soll der Oldtimer neue Reifen bekommen. Diverse Flüssigkeiten, wie Motoröl, werden abgelassen und ersetzt. Die Karosserie ist zwar noch relativ gut erhalten, jedoch sind einige Roststellen auszubessern. Im Fahrzeug befindet sich bereits ein Austauschmotor mit einer Laufleistung von 5.000 Kilometern. Der 80 PS Bolide ist vor etwa 20 Jahren das letzte Mal gefahren worden.

Vor 30 Jahren wurden zuletzt Arbeiten am Unterboden ausgeführt. Die Innenvertäfelung aus Holz muss teilweise erneuert werden. Arnold Baumgartner, ehemaliger Maschinist bei der Feuerwehr, erklärte sich vorab schon bereit, sich um die Dachreling und die Vorbaupumpe zu kümmern. Jörg Zimmermann zu den bevorstehenden Arbeiten: „Sinn und Zweck ist es, das Fahrzeug möglichst im Original zu erhalten“. Josef Wasmer zum Ablauf: „Wir haben keine Zeitvorgabe und wollen nicht unter Zeitdruck stehen. Wir machen das aus Spaß an der Freude“. Parallel zum Beginn der Arbeiten soll zu Spenden aufgerufen werden. Auch weitere Helfer sind willkommen.