Erste Entscheidungen betreffend die Pfarrgemeinderatswahl im März des kommenden Jahres wurden in der Sitzung des Pfarrgemeinderates der Seelsorgeeinheit Todtmoos-Bernau am Mittwoch getroffen: Wie bislang wird es zwei Stimmbezirke – Todtmoos und Bernau – geben, in jedem der Stimmbezirke sind sechs Räte zu wählen. Auch das neue Taufbecken nimmt Gestalt an.

Die Pfarrgemeinderatswahl im kommenden Jahr nimmt wirft ihre Schatten voraus. Wie bislang wird es zwei Stimmbezirke geben, in denen je sechs Pfarrgemeinderäte zu wählen sind. Zwölf Pfarrgemeinderäte insgesamt – eine heilige Zahl, meinte Johannes Köpfer schmunzelnd. Die Bildung des Wahlvorstandes soll nach den Sommerferien erfolgen, ihm müssen vier bis acht Personen und ihre Stellvertreter angehören, informierte der Leiter der Seelsorgeeinheit Pater David.

Ursula Wäschle-Weiger regte an, künftig Themen, die entweder nur Todtmoos oder nur Bernau betreffen, in den jeweiligen Gemeindeteams, denen auch die Pfarrgemeinderäte angehören, zu besprechen und nur übergeordnete Themen im Gesamtgremium zu behandeln. Unterstützung bekam die Pfarrgemeinderätin von Pater Roman. Angesichts der bevorstehenden Zusammenlegung von Pfarrgemeinden in Zuge des Projektes „Pastoral 2030“ sei dies der richtige Weg, sagte er.

Elvira Köpfer brachte ins Gespräch, die Aufgaben des Pfarrgemeinderates aufzulisten, um so Interessenten umfassend informieren zu können . Ursula Wäschle-Weiger ergänzte, Pfarrversammlungen im Vorfeld der Wahl wären ebenfalls eine gute Möglichkeit der Information von möglichen Kandidaten. Zudem könne man auf diese Weise die Erfahrungen des bisherigen Rates vermitteln.

Das neue Gremium wird sich unter anderem mit der geplantern Zusammenlegung von Pfarrgemeinden beschäftigen müssen, sagte Pater David. In der Seelsorgeeinheit St. Blasien wird über eine Kirchengemeinde Hochschwarzwald nachgedacht, auf die Entscheidung der Diözese will man Einfluss nehmen. Anfang Juli sind die Räte der Pfarrgemeinden aus der Region daher zu einem Gesprächsabend in St. Blasien eingeladen, bei dem über dieses Thema beraten werden soll, an dem die Mehrzahl der Todtmooser und Bernauer Räte teilnehmen will.

Das neue Taufbecken für die Wallfahrtskirche nimmt Gestalt an, Steinmetz Roland Fritz (Happach) hat inzwischen einen Entwurf vorlegt, über den das Gremium vor Ort beriet und der gebilligt wurde. Das Taufbecken soll aus Stein gefertigt werden, die Farbe der des Bodenbelages entsprechen.Über Weiteres will man nach einer Bemusterung entscheiden. Auch ein Standort für das Taufbecken wurde gefunden, es soll seinen Platz am Fuße der Treppe im Bereich der Kanzel finden.

Vor einiger Zeit hatte Fotograf Michael Eckmann unter anderem Fotos des Gnadenbildes angefertigt. Eines dieser Bilder soll seinen Platz auf dem Altar der Blasiuskapelle finden, wurde beschlossen.