Stefan Waßmer wurde mit 329 Stimmen neu in den Todtmooser Gemeinderat gewählt. Die örtlichen Vereine, die Landwirtschaft und die Ärzteversorgung in seiner Heimatgemeinde liegen Stefan Waßmer besonders am Herzen.

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Die zurückliegende Kommunalwahl bezeichnet der neue Rat als „grundsätzlich spannend“. Er habe zwar relativ wenig Stimmen erhalten; der Wähler sei eben ein gutes Stück unberechenbar. Stefan Waßmer tritt mit seinem neuen Amt in die Fußstapfen seines Vaters, der ebenfalls schon im Ratsgremium saß: „Mir liegen die Leute und die Landschaft hier sehr am Herzen. Ich bringe mich grundsätzlich gerne ein“, so Stefan Waßmer, der für die CDU kandidierte.

Fokus Tourismus

Im Fokus steht bei ihm unter anderem der Tourismus als Haupterwerbszweig im Ort. Es müssten in diesem Bereich Projekte realisiert und neue Attraktionen geschaffen werden: „Neues braucht aber nicht immer gleich ein Megading zu sein“, findet er. Aber genau so wichtig wie die Schaffung von Neuem ist es für Waßmer, Bestehendes zu erhalten. Hier nennt der CDU Rat als Beispiele das Freibad AquaTreff und den zur Zeit maroden Hochkopfturm auf dem gleichnamigen Todtmooser Hausberg.

Fokus Ärzteversorgung

Etwas Sorge bereitet Stefan Waßmer die Ärzteversorgung im Kur- und Ferienort: „Hier müssen wir unbedingt am Ball bleiben. Die Ärzteknappheit macht mir schon etwas Angst.“ Die Todtmooser seien hier in den zurückliegenden Jahren vielleicht etwas verwöhnt gewesen. Hier müsse die Gemeinde unterstützen, etwa mit dem Angebot von entsprechenden Räumlichkeiten für Ärzte.

Fokus Landwirtschaft

Als weitere Zielsetzung nennt Waßmer die Unterstützung der Landwirte und Vereine sowie vor allem auch der kleineren Geschäfte im Ort. Sein Wunsch für die Zukunft ist es, die Gemeinde wieder belebter zu machen: „Das Ganze muss stabilisiert werden, damit die künftige Existenz gewährleistet ist.“

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Er sei über alles froh, was sich positiv bemerkbar mache, erklärt Stefan Waßmer. Er möchte der nachfolgenden Generation in Todtmoos eine behütete Kindheit bieten, weil er zurückblickend selbst eine schöne Kindheit hatte. Er fasst das unter dem Begriff „lebenswertes Wohnen“ zusammen.