Tourismus und Handel sind die Schwerpunkte, die Sonja Opfer in ihrem neuen Amt als Gemeinderätin von Todtmoos angehen möchte. Sonja Opfer wurde mit 436 Stimmen in den Todtmooser Gemeinderat gewählt. Sie wurde auf der Kandidatenliste der CDU nominiert.

Neue Attraktionen

Rückblickend auf das Wahlergebnis findet die Todtmooserin dieses ganz in Ordnung. Fraktionsdenken sei aber nicht gut, so Opfer: „Wir wollen nicht gegeneinander schaffen, sondern uns für ein gemeinsames Todtmoos einsetzen“. Im Hinblick auf vergangene Turbulenzen im Gremium äußert Sonja Opfer die Hoffnung, dass sich die Gemüter wieder beruhigen werden. Sie möchte sich gerne im Ausschuss für Tourismus und Handel engagieren. Durch ihren Beruf habe sie Einblick in die Belange des Einzelhandels, so Opfer. Die neue Rätin sieht durch den Aufbau neuer Attraktionen eine gewisse Hoffnung für den Ferienort Todtmoos. Sie befürwortet den Bau der Hängebrücke und auch in Sachen Baumhotels „soll was gehen“.

Bessere Informationspolitik für Bürger

Opfer vertritt die Meinung, dass mehr auf die einzelnen Betriebe in Handel und Gastronomie zugegangen werden muss. Speziell die Gastronomie müsse mehr inspiriert werden. Hier sei es wichtig, das persönliche Gespräch zu suchen, findet Sonja Opfer. Zudem sollten die Bürger besser über Themen informiert werden, die im Rat behandelt werden. Sie betont in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Bürgernähe: „Die Bürger kommen jetzt schon auf mich zu“, so die CDU Rätin. Sie macht sich auch stark dafür, Ideen aus der Bürgerschaft einzubringen: „Gemeinsam sind wir stark, das finde ich ein gutes Motto“.

Appell an jüngere Generation

Sie appelliert an die jüngere Generation, auch ab und zu an die Gemeinderatssitzungen zu kommen, um sich zu informieren. Für die Zukunft ihrer Heimatgemeinde wünscht sich Sonja Opfer eine Verbesserung der Infrastruktur mit der Belebung der Hauptstraße und mehr Dienstleistungen. Sie hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit der Hochschwarzwald Tourismus GmbH. Ihr Ziel ist ein Tourismus in Todtmoos, wie er zur Blütezeit in den 80er Jahren herrschte. Abschließend weisst Sonja Opfer auf den steigenden Trend zum Gesundheits-Bewusstsein hin. Hier habe Todtmoos bei den Angeboten auch Entwicklungsmöglichkeiten.