Neu im Todtmooser Gemeinderat ist Michael Schmitz. Er kandidierte auf der Liste der Freien Wähler und erhielt 508 Stimmen. Michael Schmitz ist es wichtig, Anreize für junge Familien zu schaffen, damit sie in Todtmoos bleiben. Zugleich warnt er davor, die Wichtigkeit des Tourismus in Frage zu stellen.

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Das Wahlergebnis bezeichnet der neue Rat als ausgeglichen: „Die Freien Wähler haben ein wenig verloren und die CDU hat vom Spitzenergebnis von Jörg Zimmermann profitiert“. Die Wahlbeteiligung empfindet Michael Schmitz als immer noch zu gering: „Unsere Gemeinde ist so klein, da kann jeder was bewegen“, fordert er zu mehr Engagement auf.

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Seine Motivation, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren, beruht auf einer einfachen Formel: „Die Chancen sind auch nicht schlechter als früher. Man sollte nicht in Erinnerungen schwelgen, sondern man kann beweisen, das heute auch noch was geht.“ Schmitz kritisiert, dass es in Todtmoos ein Problem damit gibt, Veränderungen richtig anzugehen.

Freibad im Blick

Als eines seiner kommunalpolitischen Zielsetzungen nennt der neue Freie Wähler Rat ganz aktuell die Sanierung des Freibades AquaTreff. Er möchte sich dafür einsetzten, das die bestehende Infrastruktur erhalten bleibt und auch verbessert werden kann. Als Beispiel nennt Michael Schmitz den Bedarf an Kleinkinderbetreuung. Nach dem Wegfall der Hauptschule möchte er die beiden bestehenden Gebäude sinnvoll nutzen. Neben der Nutzung als Grundschule sieht er auch räumlichen Bedarf für Vereine und Unternehmen. Nach den Vorstellungen von Michael Schmitz soll die Wehratalhalle künftig besser genutzt werden, und zwar in Kooperation mit der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG).

Ausbaupotenzial beim Schlittenhunderennen

Seiner Meinung nach kann der Tourismus in Todtmoos aber nicht alleine belebt werden: „Tourismus, Gemeinde und Gastronomie müssen Hand in Hand arbeiten und es müssen entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden.“ Ausbaupotenzial sieht Schmitz auch beim Schlittenhunderennen. Gefragt nach seinem persönlichen Wunschbild für die Gemeinde in 10 bis 15 Jahren spricht Michael Schmitz von mehr Arbeitsplätzen, einem tollen Wintersportkonzept und einem attraktiven Tourismus auch für die Einheimischen. Er will wegkommen „vom ewig Gestrigen“ und möchte gerne eine positive Stimmung im Dorf und innerhalb der Bevölkerung erzeugen. Den Gemeinderat sieht Michael Schmitz hier in einer gewissen Vorbildfunktion.