Todtmoos (abö) In der Gemeinde Todtmoos befinden sich derzeit einige Baustellen, die vor der Fertigstellung stehen oder fortgeführt werden. Hierüber herrschte in der Sitzung des Gemeinderates reger Diskussionsbedarf.

Die Arbeiten an der Wehratalstraße laufen derzeit auf Hochtouren, wie Bürgermeisterin Janette Fuchs verkündete. Obwohl der Kreuzungsbereich zur Klinik Wehrawald bereits asphaltiert ist, kann dieser noch nicht für den Verkehr freigegeben werden. Die Kreuzung wird von der Baufirma als Baustellenzu- und Ausfahrt genutzt. Aufgrund des Baustellenverkehrs könne die Firma keine Haftung übernehmen, so die Bürgermeisterin auf Anfrage. Zudem seien noch keine Randbefestigung und keine Markierung vorhanden. Im Zuge dieser Baumaßnahme wird das Fernwärmenetz in Richtung Ortsmitte erweitert. Wie die Betreiberfirma SWL aus Bernau mitteilte, gibt es bereits Neukunden, die das Netz nutzen möchten. Deshalb muss die Trasse über den Kurparkblick durch den Alten Kurpark und weiter in den Kurparkweg verlegt werden.

Die Trasse in der Kuranlage verläuft oberhalb des Musik-Pavillons im Rasenbereich. Wie die Bürgermeisterin erklärte, sei die Firma bemüht, im Park und im Straßenbereich sorgsam zu arbeiten, um größere Schäden zu vermeiden. Nach der Fertigstellung des Hochbehälters auf der Kälberweid soll nun der Vorplatz befestigt werden. Das entsprechende Angebot einer Firma für die Asphaltierung beläuft sich auf 40 000 Euro. Eine Bezuschussung im Zuge der Erweiterung des Hochbehälters sei nicht möglich, erklärte Rechnungsamtsleiter Uwe Bonow. Nicht alle Räte sahen die Notwendigkeit, für die Maßnahme so viel Geld auszugeben. Jörg Zimmermann von der CDU: „Um verschiedene Ortsstraßen wie in Höfle und in Weg kümmern wir uns nicht, und zu den Hochbehältern werden Autobahnen gebaut“.

Dirk Haselwander von den Freien Wählern ergänzte: „Der Weg ist gut befestigt; das wäre Luxus“. Wassermeister Wolfgang Paul fügte an, dass die Zufahrt zweimal im Jahr von Lastwagen genutzt würde. Er könne sich auch eine kostengünstigere Lösung vorstellen. Bürgermeisterin Janette Fuchs plädierte indessen für eine „sauber abgeschlossene Baumaßnahme ohne Flickwerk“. Nach ausführlicher Diskussion beschloss der Gemeinderat, die Kosten auf 30 000 Euro zu deckeln.