Der Startschuss für den Weg der Attraktionen, den die Freunde für Todtmoos in den kommenden Jahren gestalten wollen, ist nun auch offiziell gefallen. Am Samstag wurde der Riesenhirsch, das erste der Projekte, der seit einiger Zeit am Rappenfelsen tront, eingeweiht. Neben einigen Ansprachen standen auch Segnung und Sekttaufe auf dem Programm.

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Groß war das Interesse an der Einweihung des Riesenhirschs, unter den Teilnehmern auch auch Irmgard Zimmermann in Vertretung von Landrat Martin Kistler und Bürgermeisterstellvertreter Manfred Krüger aus Herrischried.

Pater Roman segnete den Hirsch.
Pater Roman segnete den Hirsch. | Bild: Christiane Sahli

„Der Hirsch hat Zukunft, Kraft und ist beständig“ sagte Winfried Maier, gemeinsam mit Christian Zumkeller federführend bei dem Konzept. Mit dem Projekt wolle man zeigen: „Auch wir haben Kraft und Stärke“, fuhr er fort. Nach der Dauer von drei Jahren für die Umsetzung des Projektes Hirsch wolle man nun die weiteren Vorhaben in Angriff nehmen. Mit dem Weg der Attraktionen wolle man ständig neue Attraktionen hervorbingen, das Projekt solle nachhaltig wirken und die Menschen immer wieder in der Ort locken.

Zu Füßen des Riesenhirsches sorgten die Jagdhornbläser St. Blasien für die musikalische Gestaltung der Einweihungsfeier.
Zu Füßen des Riesenhirsches sorgten die Jagdhornbläser St. Blasien für die musikalische Gestaltung der Einweihungsfeier. | Bild: Christiane Sahli

Er habe kein Segensgebet für die Einweihung eines Hirschs gefunden, sagte Pater Roman schmunzelnd bei der Segnung des Hirsches. Sein Eingeständnis, er habe nicht gewusst, was er machen solle, rief Gelächter hervor. Aber in der Schöpfungsgeschichte wurde der Pater letztendlich fündig, denn auch Tiere seien Teil des Schöpfung Gottes, sagte er. Und der Hirsch gehöre zum Schwarzwald als Geschöpf Gottes. Im Rahmen der Bewahrung der Schöpfung gelte es, auch Tiere als Geschöpfe Gottes zu bewahren.

Der Hirsch als Symbol des Weges der Attraktionen ziert auch die Fahne, die gehisst wurde.
Der Hirsch als Symbol des Weges der Attraktionen ziert auch die Fahne, die gehisst wurde. | Bild: Christiane Sahli

Bürgermeisterstellvertreter Jörg Zimmermann lobte den Riesenhirsch als für Todtmoos wichtige Attraktion. Der elegante Hirsch zeige eindrücklich, das man mit aufrechter Haltung durch das Leben gehen könne, gerade in schwierigen Zeiten. In der Ruhe liege die Kraft, so Zimmermann weiter.

Der Hirsch zeige auf, dass man, so wie er sein Geweih im Frühjahr abwerfe, auch immer wieder einen Neubeginn in Angriff nehmen solle. Der Bürgermeisterstellvertreter versicherte abschließend die Freunde für Todtmoos des Wohlwollens der Gemeinde auch für die weiteren Projekte.

 

Ohne Sponsoren hätte man das Projekt Hirsch nicht umsetzen können, sagte Zumkeller. Besonders erfreulich, sei, dass sich auch zahlreiche Privatpersonen finanziell eingebracht hätten. Der Dank von Zumkeller galt den Sponsoren, denen Präsente überreicht wurden, aber auch der Bürgerschaft, die hinter dem Projekt gestanden habe. Und auch die Freunde für Todtmoos erhielten ein Präsent: Konditormeister Alexander Matt hatte eigens für die Einweihung einen Riesenlebkuchen dem Bild eines Hirsches gebacken,.

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Der Hirsch soll zudem das Symbol für den Weg der Attraktionen sein. Und so ziert er auch die Fahne, die neben dem Hirsch gehisst. Eine Sekttaufe durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen, die der zehnjährige Felizian Zumkeller vornahm. Und im Anschluss an die Sekttaufe erklangen Böllerschüsse aus dem Tal.

Die musikalische Gestaltung des Festaktes sorgten die Jagdhornbläser St. Blasien, um das leibliche Wohl bemühten sich die Rabenschluchtteufel.