Mehr als 100 Gläubige wohnten der ersten Maiandacht am Sonntagnachmittag an der Marienstatue auf dem Kirchberg in Todtmoos bei. Zugleich weihte Pater Roman Brud auch den Marienweg ein, der einen Wanderweg mit dem neu gestalteten Marienplatz verbindet: „Viele Menschen finden den Weg zu Maria“, erklärte der Geistliche die Symbolkraft des Weges, der künftig von Kräutern gesäumt sein wird.

Der Jubiläums-Männerchor und die Trachtenkapelle Todtmoos begleiteten die Maiandacht musikalisch.
Der Jubiläums-Männerchor und die Trachtenkapelle Todtmoos begleiteten die Maiandacht musikalisch. | Bild: Andreas Böhm

Maria sei eine Mutter der Hoffnung und der Weg des Vertrauens, so der Pauliner Pater. Roman Brud machte auch auf die weißen Kletterrosen am Sockel der Statue aufmerksam, die er vor Kurzem zusammen mit Volker Albiez bei Diana Gräfin Bernadotte auf der Blumeninsel Mainau abgeholt hatte. Die weißen Rosen seien ein Zeichen der Reinheit und Unschuld.

Viele Gläubige wohnten der ersten Maiandacht an der Marienstatue bei.
Viele Gläubige wohnten der ersten Maiandacht an der Marienstatue bei. | Bild: Andreas Böhm

Der Wettergott hatte am Sonntagnachmittag jedoch kein Einsehen mit den andächtig Versammelten. Bereits nach dem zweiten Musikstück der Trachtenkapelle Todtmoos öffnete Petrus seine Schleusen für einen kräftigen Platzregen. Pater Roman nahm es mit Humor: „Die Rosen und Kräuter brauchen Wasser.“ Neben der Trachtenkapelle umrahmte der Jubiläums-Männerchor mit Marienliedern die Maiandacht.

Eingeweiht wurde am Sonntagnachmittag der neue Marienweg auf der Kälberweid.
Eingeweiht wurde am Sonntagnachmittag der neue Marienweg auf der Kälberweid. | Bild: Andreas Böhm

Im Anschluss an die Feierlichkeit wurde zu einem kleinen Umtrunk eingeladen, dessen Erlös für die Bepflanzung des Areals verwendet werden soll. Seit die sechs Meter hohe Marienstatue im vergangenen Jahr auf Initiative von Pater Roman Brud und Volker Albiez auf der Kälberweid ihren Platz gefunden hat, suchten schon viele Gläubige diesen besonderen Ort der Stille und Besinnung hoch über den Dächern des Kur- und Wallfahrtsortes auf. In Kürze sollen neue Hinweistafeln aufgestellt werden, die den Besuchern den Weg zur Marienstatue weisen.

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