Mit einem neu gewählten Vorstand richtet die Ortsgruppe Todtmoos des Schwarzwaldvereins den Blick nach vorn und möchte sich vielfältigen Aufgaben widmen. Karl Heinz Steidle wurde von den 15 anwesenden Mitgliedern bei der Hauptversammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorsitzende Hans-Dieter Folles stellte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung.

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Doris Strittmatter bekleidet künftig den Posten als stellvertretende Vorsitzende. Die vakante Stelle des Kassierers wurde mit Joachim Zimmermann besetzt. Für den scheidenden Schriftführer Uwe Steffan wurde Engelbert Strittmatter gewählt. Wanderwartin bleibt Doris Strittmatter. Als Wegwarte wurden Gisela Bächle und Kurt Priller gewählt. Als Beisitzer sind Edith Schild und Andreas Wagner tätig.

Zahlreiche Aktivitäten

Wahlleiter Herbert Kiefer zeigte sich erfreut darüber, das alle Posten besetzt werden konnten: „Heute sind gute Weichen für den Fortbestand der Ortsgruppe gestellt worden.“ Aufgrund der noch ausstehenden Kassenprüfung konnte der Vorstand jedoch nicht entlastet werden. Die soll schnellstmöglich erfolgen. Karl Heinz Steidle, der die Versammlung anstelle von Hans-Dieter Folles leitete, zog Bilanz über die Aktivitäten der Ortsgruppe. Er erwähnte das Aufstellen neuer Sitzbänke anlässlich des Ortsjubiläums sowie den Austausch des maroden Hochkopfbrünneles durch einen massiven Steintrog. Der Verein wirkte auch bei der Gestaltung der großen Wandertafeln mit und arbeitete bei der Aktion „Saubere Landschaft“.

115 Kilometer Wegenetz

Die Wegwarte der Ortsgruppe ersetzten in 450 Arbeitsstunden auf dem 115 Kilometer langen Wegenetz 140 Wanderzeichen und mähten die Sitzbänke aus. Wanderwartin Doris Strittmatter sprach von zwei durchwachsenen Jahren bei der Nutzung des Wanderangebots. Sie rief dazu auf, Ideen einzubringen. Ein besonderes Augenmerk wollen die Mitglieder auf den maroden Hochkopfturm richten, der einer Sanierung bedarf. Der Gemeinderat brachte das Vorhaben auf den Weg, die Ortsgruppe bot Unterstützung mit Arbeitskraft an. Der neue Vorsitzende blickte abschließend mit Optimismus nach vorn: „Wir müssen in die Zukunft ausgerichtet handeln und unsere Arbeit nach außen kommunizieren. Es ist von äußerster Wichtigkeit, dass es uns gibt.“