Zum Theaterabend lädt der Radsportverein Ofteringen dieses Jahr nach der Corona-Zwangspause wieder ein. Der Dreiakter „Zehn Millionen suchen einen Erben“ von Emil Stürmer verspricht viel Aufregung.

  • Das Theaterstück: Um nicht allzu viel zu verraten: Ein junger Mann wandert nach Amerika aus, erlebt dort seinen geschäftlichen Erfolg und reist nach 20 Jahren in sein Heimatdorf zurück. Er soll dem Gerücht nach Erben für sein Vermögen suchen. Verständlich, dass das ganze Dorf in Aufruhr kommt! Mit Tricks erotischer Art oder der Manipulation am Stammbaum versuchen einige, an das Geld zu kommen. Aber wie so oft im Leben kommt alles anders, als man denkt.
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  • Die Darsteller: Im Jahr 2019 fand bereits zum 20. Mal die Aufführung eines Dreiakters statt. Nach der Zwangspause 2020 hatten die Regisseure Peter Sprunk und Marlies Rebmann für dieses Jahr wieder einen bewährten Dreiakter aus einer Reihe von Texten ausgewählt. Dem erfahrenen Team gesellt sich Annett Wasner als neue Schauspielerin dazu. Sie wird bereits in ihrer ersten Rolle als Leonie vor Herausforderungen gestellt und spielt eine Dorftratsche, wie sie im Buche steht. Dabei lässt sie nicht immer ein gutes Haar an ihren Mitmenschen, tritt natürlich auch in das eine oder andere Fettnäpfchen. Um den Fabrikanten Alexander, dargestellt von Klaus Müller, wird viel spekuliert. Der flotte, elegante Mann, leger und volksverbunden, bringt die Dorfbewohner mit seinem Erscheinen gehörig in Unruhe. Paul Güntert spielt Hieronymus, einen lieben alten Mann mit unglaublich verschmitztem und unversiegbarem Humor. Diesen braucht er zuweilen auch bei seiner Frau Olga, gespielt von Angelika Maric. Die Zuneigung des Ehepaars ist trotz ihres Mundwerks deutlich zu erkennen. Beide haben die aufgeschlossene und sehr freundliche Gerti als Patentochter aufgenommen, welche von Anja Spitz gespielt wird. Gertis Verlobter ist Willy. Johannes Bröcheler schlüpft in die Rolle dieses sympathischen, feschen Jungen. Zum zweiten Mal dabei ist Carina Blattert in der Rolle der Amanda. Obwohl sie viel redet und verschlagen scheint, ist sie keineswegs unsympathisch. Als tollpatschiger, robuster und nicht allzu intelligenter Kaufmann Konrad zeigt sich Schauspieler Alois Hoffmann. Während der Proben und der Aufführungen werden die Laiendarsteller von den Souffleusen Daniele Bröcheler, Gabi Strunze und Lydia Intlekofer unterstützt. Für die Maske zeigt sich Gerlinde Linke verantwortlich.
Die Schauspieler Angelika Maric und Paul Güntert bei der Theaterprobe. Regisseur Peter Sprunk wollte, dass in dieser Szene das gute Verhältnis des älteren Ehepaars dargestellt wird.
Die Schauspieler Angelika Maric und Paul Güntert bei der Theaterprobe. Regisseur Peter Sprunk wollte, dass in dieser Szene das gute Verhältnis des älteren Ehepaars dargestellt wird. | Bild: Yvonne Würth
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  • Der Vorverkauf: Sowohl für die Proben als auch den Vorverkauf und die Theaterabende wurden ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt, um die Besucher vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Geimpft sind alle Akteure auf und hinter der Bühne. Der Vorverkauf findet am Samstag, 30.Oktober zwischen 16 und 18 Uhr in der Klosterschüer Ofteringen statt, hier gelten die 3G-Regeln sowie Kontaktverfolgung und Maskenpflicht. Im Anschluss können Karten über die Telefonnummer 01522/102 27 34 bestellt werden. Ebenso bei den Theateraufführungen sind die 3G-Regeln, Kontaktverfolgung und das Tragen der Maske, auch am Sitzplatz, nötig. Zum Essen gibt es Snacks wie belegte Brote oder gegrillte Würste, welche einzeln hygienisch verpackt werden.
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  • Spende: Trotz der Corona-Zwangspause, welche mit Einnahmenverlust für den Radsportverein Ofteringen verbunden war, soll wieder eine Spende in Höhe von 500 Euro an eine gemeinnützige Organisation gemacht werden.