Eine Protestaktion fand vor einem Landwirtschaftsbetrieb mit Hofmetzgerei im Wutachtal statt. Aufgerufen dazu die Organisation „Metzger gegen Tiermord„ aus Niedersachsen. Um die Bestimmungen zum Corona-Infektionsschutz einzuhalten, wurde statt einer Demonstration die Form einer Mahnwache gewählt, wobei unter den Teilnehmern jeweils zwei Meter Abstand einzuhalten waren. Die Veranstaltung war vom Landratsamt Waldshut genehmigt worden.

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Mit Sprecher Philipp Hörmann und Organisatorin Tanja Hein an der Spitze waren 40 Teilnehmer zu der Kundgebung gekommen. Die Polizei hatte für die stark befahrene Straße im Bereich des Betriebs ein zeitweiliges Tempolimit ausgeschildert und war während der Zeit der Mahnwache vor Ort. Anlass der Kundgebung waren Vorwürfe wegen Tierquälerei, die Gegenstand von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind. Bei den Untersuchungen geht es auch darum, dass die Rinder mit einem Gewehr getötet wurden. Die Organisatoren des Protests verweisen auf Videoaufnahmen, die Aktivisten heimlich in dem Betrieb aufgenommen und öffentlich gemacht hatten.

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Bei der Organisation „Metzger gegen Tiermord„ handelt es sich um einen eingetragenen Verein, der seinen Sitz in Syke/Niedersachsen hat. In dem Verband haben sich unter dem Motto „Früher Schlachter, heute vegan“ ehemalige Metzger zusammengeschlossen, die ihren Beruf aufgegeben haben und sich nun gegen Missstände bei der Tierhaltung einsetzen.