Die 27-jährige Computerprogrammiererin und Erzieherin Hatice Ari aus der Türkei verbringt von Ende September bis Ende November Zeit in Deutschland. Eingeladen wurde sie von Hildegard Seger, der Schriftführerin des Klösterle-Museumsförderverein Schönau, aktiv ist sie über die Mal- und Theatergruppe des Kunsthauses Schwarzer Adler in Stühlingen, Schönau und Rheinfelden.

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„Die Interessengebiete und die Ausbildung von Frau Ari, die mir seit Jahren persönlich gut bekannt ist, haben uns überzeugt“, erklärt der freie Kurator Ingo Nitzsche aus Stühlingen. Neben der Kommunikation mit den türkischstämmigen Mitbürgern und Interessierten an der Kulturarbeit in Stühlingen, Schönau und Rheinfelden werde sie sich ebenso widmen, wie den Kindern eine meditative Einführung in die Welt des Yoga geben. „Yoga öffnet und konzentriert unser Bewusstsein, außerdem entspannt sich unser Körper“, erklärt Hatice Ari.

Die junge Türkin Hatice Ari ist bis Ende November in Stühlingen, Schönau und Rheinfelden auf Einladung des ...
Die junge Türkin Hatice Ari ist bis Ende November in Stühlingen, Schönau und Rheinfelden auf Einladung des Klösterle-Museumsfördervereins Schönau und auf Wunsch des Stühlinger Kurators Ingo Nitzsche für Kulturarbeit. | Bild: Ingo Nitzsche

Sie freut sich darüber, dass sie in Gesprächen den Kontakt mit den Bewohnern aus Stühlingen und Schönau in den Häusern von Hildegard Seger und Familie Nitzsche vertiefen kann. „Wenn ich zusammen mit den Kindern aus der Mal- und Theatergruppe auf der Straße etwas mache, wie am Montagnachmittag gemeinsam mit Aileen, Kaynat, Lana, Mohamed und Nalvin ein großes Straßenbild aus Straßenmalkreide, zieht das natürlich noch mehr Interesse auf sich.“

Auf die Frage, worauf sie Wert lege, den Bürgern die Kultur näher zu bringen, antwortet sie: „Wohl weltweit haben Kunst und Kultur durch die Corona-Bandagen und durch den Kriegsschrecken sehr gelitten. Wir werben nun in Stühlingen, Schönau und Rheinfelden für die Erkenntnis, wie immens wichtig Kunst und Kultur gerade in schwierigen Zeiten großer Veränderung ist: sicherlich nicht zur Ablenkung, sondern gerade im Gegenteil zur Förderung eines weiten und freien Bewusstseins – das bei Kindern oft ganz natürlich vorhanden ist.“

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„Die strahlenden Augen der Menschen und insbesondere Kinder möchte ich sehen, neue Kontakte und Freundschaften möchte ich knüpfen und den Menschen, die mir mit Interesse Fragen stellen, möchte ich gute, ehrliche und sinnvolle Antworten geben. Zudem werde auch ich viele Fragen stellen.“

Der Kontakt ist möglich über Kurator Ingo Nitzsche, Telefon 07744/55 93.