Der Anschaffung von Straßenbefahrungskomponenten der Firma Vialytics zur Dokumentation der Verkehrssicherungspflicht stimmte der Gemeinderat Stühlingen in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu. Bereits bei den Haushaltsplanungen hatte Bauamtsleiter Frank Gatti das Projekt vorgestellt. Die Anschaffungskosten für ein modifiziertes Mobiltelefon mit spezieller Software belaufen sich auf 21.420 Euro, die im Haushalt eingestellt wurden.

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Die Zusage für einen Zuschuss für dieses Projekt in Höhe von 10.710 Euro hat die Verwaltung bereits im Dezember erhalten. Wie Gatti erläuterte, soll die sogenannte „Schlagloch-App“ allerdings nicht den Straßenzustand in der Stadt dokumentieren (“den kennen wir!“), sondern die Verwaltung bei der Verkehrssicherung der städtischen Straßen und Wege unterstützen.

Gefährdungsanalyse und Dokumentation

Die Stadt Stühlingen sei gesetzlich dazu verpflichtet, alle städtischen Straßen und Wege gemäß einer Gefährdungsanalyse zu befahren und dies zu dokumentieren. „Der Datenschutz wird gewahrt, die Bilder sind verpixelt“, betonte der Stadtbaumeister. Auch die Nutzer des Fahrzeugs, im dem das Gerät installiert wird, werden über die Aufzeichnungen des Geräts informiert, versicherte Gatti auf Anfrage.

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Vor allem der Bauhofleiter werde diese Technik bei seinen üblichen Dienstfahrten nutzen, sagte der Bauamtsleiter. Noch einmal stellte er klar, dass die zusätzliche Dokumentation des Straßenzustandes und deren Auswertung nur mit hohem Kostenaufwand zu realisieren wäre. Die nun anfallenden Kosten sind für die Nutzung für drei Jahre ausgelegt.

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