Seit dem Ende der Weihnachtsferien sind die Schulen und Kindergärten der Stadt Stühlingen durch den zweiten Lockdown während der Corona-Pandemie geschlossen. Über die Notbetreuung an den Kindergärten und Schulen der Stadt Stühlingen und die Störungen des Onlineunterrichts informiert Bürgermeister Joachim Burger in einer Pressemitteilung:

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Aufgrund der Vorgaben des Landes Baden-Württemberg an den Schulen, Kindergärten, Städte und Gemeinden die Möglichkeit der Notbetreuung einzurichten, haben sich die Leitungen der jeweiligen Einrichtungen mit dem Hauptamt der Stadt Stühlingen, Andreas Mosmann, bereits in der vergangenen Woche daran gemacht, diese zu organisieren. Somit stehen Notbetreuungen in den städtischen Kindergärten Bettmaringen, Eberfingen, Weizen und Schwaningen zur Verfügung. Eine Notbetreuung wurde auch im Kinderland Hohenlupfen, verantwortlich zeichnet sich als Betreiber die Caritas Hochrhein, eingerichtet. Gleiches gilt für den Kindergarten in Lausheim, der von der katholischen Kirchengemeinde Stühlingen-Eggingen betrieben wird.

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Derzeit werden die Einrichtungen folgendermaßen in Anspruch genommen: Kiga Bettmaringen (1 Kind), Kiga Eberfingen (0 Kinder), Kiga Schwaningen (0 Kinder), Kiga Weizen (0 Kinder), Kiga Lausheim (2 Kinder) Kinderland Stühlingen (26 Kinder). An den Schulen zeigt sich folgendes Bild in der Notbetreuung: Realschule Stühlingen (4 Kinder), Hohenlupfenschule Stühlingen (11 bis 15 Kinder), Grundschule (0 Kinder).

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Alle Beteiligten sind sich darüber im Klaren, dass sich die Situation wöchentlich, je nach Fortsetzung der Lockdown-Maßnahmen verändern kann. Aufgrund der erleichterten Zugangskriterien zur Notbetreuung besteht für einen größeren Kreis von Familien die Nutzungsmöglichkeit. Dadurch sind umfangreichere Entlastungsmöglichkeiten bei den betroffenen Familien gegeben. Im Bereich des Onlineunterrichts war die Realschule Stühlingen am ersten Schultag von zeitweisen Ausfällen des landesweiten Schulnetzes betroffen, so Schulleiter Manfred Schmider im Austausch mit der Stadt Stühlingen.

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Die Grundschule Weizen, die über eine eigene Infrastruktur verfügt, konnte einwandfrei online mit den Schülerinnen und Schülern arbeiten, bestätigte Schulleiter Thomas Laubis. Die Hohenlupfenschule versorgte die Schüler bereits im Vorfeld mit Lernpaketen. Dadurch konnten die Schüler bereits am Montag unabhängig von der Möglichkeit des digitalen Lernens mit den Aufgaben beginnen, so Schulleiterin Susanne Schlatter auf Rückfrage der Stadtverwaltung. Die anfänglichen Störungen beim Unterricht über das Internet (Überlastung der Netze) konnten durch die Lehrkräfte schnell in den Griff bekommen werden.

Dank an alle Organisatoren

„Die Stadt Stühlingen bedankt sich bei allen Organisatoren und Machern vor Ort für die Umsetzung und den nun schon über mehrere Monate gezeigten Einsatz. Den Eltern gilt ein Dank für das Verständnis, wenn nicht alles immer gleich so klappt, wie man es sich erhofft. Eine solche Pandemie stellt alle Betroffenen vor neue, bisher nicht gekannte, Herausforderungen. In einigen Fällen liegen Verzögerungen oder kurzfristige Anpassungen auch an der unklaren und zeitlich knappen Informationslage seitens der Ministerien des Landes Baden- Württemberg“, erläutert Bürgermeister Joachim Burger.