Mit der Sanierung der Wutachhalle im Wutacher Ortsteil Ewattingen geht eine Anpassung des Nutzungsentgelts einher. Der Gemeinderat Wutach beschloss eine Entgeltordnung, die am 1. November 2021 in Kraft treten wird. Das heißt, Nutzer der Halle zahlen künftig mehr Miete an die Gemeinde. Die sanierte Halle soll am Sonntag, 28. November, eingeweiht werden.

Die letzte Anpassung der Miete habe vor Jahrzehnten stattgefunden, die dortigen Festlegungen entsprechen nicht mehr den Gegebenheiten, erläuterte Bürgermeister Christian Mauch in der jüngsten Sitzung des Wutacher Gemeinderats. Eine Arbeitsgruppe habe eine neue Nutzungsstruktur samt Entgelten erarbeitet.

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Gemeindekämmerer Arnold Hettich erläuterte die Entgeltordnung (siehe Infobox mit einem Auszug der wichtigsten Entgelte). Die Struktur orientiert sich im Kern an den potenziellen Nutzern, also den Vereinen sowie Privatpersonen und gewerbliche Nutzer. Wutacher Vereine sind günstiger gestellt als Auswärtige, erstere bezahlen in der Regel die Hälfte der Miete.

Keine Sondermiete für Kultur

Bei Privaten/Gewerblichen wird es für Wutacher im Verhältnis etwas teurer – sie zahlen 60 Prozent der von Auswärtigen verlangten Miete. Frank Grieshaber (Unabhängige Wählergemeinschaft, UWW) drang im Gremium mit seiner Anregung, die Entgelte im kulturellen Bereich günstiger zu gestalten, nicht durch. Die festgelegten Beträge, so Christian Mauch, seien aufeinander abgestimmt und berechneten sich aus Kostensteigerungen und Inflationsrate der vergangenen Jahrzehnte. Die sanierte Halle biete darüber hinaus einen Mehrwert und verbesserte Nutzungsmöglichkeiten. Günter Nosbüsch (UWW) bezeichnete die Entgeltordnung als ausgewogen.

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Festgelegt wurde das Einweihungsdatum der sanierten Wutachhalle auf den 28. November. Bis zu diesem Datum werde möglicherweise das ein oder andere bauliche i-Tüpfelchen noch fehlen, so Christian Mauch. Hauptamtsleiterin Alexandra Ruf stellte Optionen vor, die für Besucher des Einweihungsfestes nach derzeitiger Corona-Verordnung möglich sind. Letztlich gab das Ratsgremium der Verwaltung auf, die Feier nach der 2 G-Regel (ohne Maske, ohne Abstand) und Hygienekonzept vorzubereiten.

Kein Eintritt für Ungeimpfte

Zugelassen sind geimpfte und genesene Personen, Kontaktverfolgung per App und analog, Schüler unter 18 Jahren haben Zutritt, sonstige Jugendliche müssen negativen Antigentest vorweisen. Ungeimpfte können bei dieser Regelung nicht an der Feier teilnehmen. Bei den anderen Regelungen nach der Corona-Verordnung wären maximal 100 Personen zugelassen gewesen, so Mauch. Nun können zwar nicht alle, aber sehr viele an der Feier teilnehmen.

Die Entgeltordnung