Die Sanierungsarbeiten einer Natursteinmauer an der Steige zwischen Wutachmühle und Ewattingen werden erst 2021 beginnen. Dies teilte Bürgermeister Christian Mauch in der jüngsten Gemeinderatsitzung mit. Dies sei bedauerlich, denn die Strecke werde touristisch durch Wanderer stark frequentiert. Dies sei nunmehr für die kommenden Monate ausgeschlossen. Eine zerfallende Natursteinmauer unterhalb der L 171 zwischen Wutachmühle und dem Ortseingang Ewattingen bereitet Sorgen.

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2019 waren größere Steine einer in der Böschung befindlichen Natursteinmauer auf dem Waldweg zwischen Ewattingen und Wutachmühle gefunden worden. Erste Untersuchungen durch Mitarbeiter des Referats Straßenbau Süd des Regierungspräsidiums Freiburg hatten gezeigt, dass Wurzelwerk einzelne Steine aus der Mauer gelöst hatte. Der Waldweg ist seitdem gesperrt. Auch an weiteren Natursteinmauern wurden im Böschungsbereich Schäden festgestellt und Baugrunduntersuchungen durchgeführt. Ab März wurde der betroffene Böschungsbereich zur vermessungstechnischen Aufnahme vorbereitet.

Sanierungskonzept liegt vor

Dabei wurde auch die Bohrpfahlwand, auf der die L 171 verläuft, ins Messprogramm einbezogen, um zu prüfen, ob der Hang insgesamt in Bewegung ist. Für die Natursteinmauern liegt nach Auskunft des Referats Straßenbau Süd zwischenzeitlich ein Sanierungskonzept vor. Teilbereiche dieser Mauern sollen mit rückverankerten Spritzbetonschalen, mit speziellen Stahlnetzen rückverankert und gesichert werden. Derzeit ist das Gebiet noch unter Beobachtung der Fachleute. Für den Verkehr auf der L 171 besteht nach Auskunft des Referats Straßenbau Süd keine Einschränkungen oder Gefahren.