Die Ortschaftsräte aus Lausheim möchten bei der Prioritätenliste im Masterplan Baulandentwicklung Stühlingen 2030 von zwei auf eins vorgezogen werden.

Masterplan Baulandentwicklung 2030

In der Ortschaftsratssitzung im alten Schulhaus gab es zum Tagesordnungspunkt Masterplan Baulandentwicklung 2030 drei Beschlüsse der anwesenden Räte.

Nach der Kenntnisnahme von der vorgestellten Untersuchung und Auswertung des Büros Biechele war es den Räten ein wichtiges Anliegen, auf Priorität eins vorgezogen zu werden, da sich das Bauland bereits im Besitz der Stadt befindet. Außerdem wird der Antrag an die Verwaltung gestellt, entsprechend der Festlegung und der Verfügung von Haushaltsmitteln.

„Es gibt vier Plätze, an weiteren sind wir dran. Wir haben bereits zwei Bauwillige, die wir nicht verlieren möchten“, erläuterte Ortsvorsteher Bernhard Engel im Gespräch mit dieser Zeitung. Bisher war Lausheim auf Priorität zwei.

Mit dem Sportplatz und dem Kinderspielplatz in nächster Nähe ist das Baugebiet sehr attraktiv für junge Familien. Vor 40 Jahren gab es das letzte städtische Baugebiet, seither wurden Häuser in Lausheim privat erschlossen und gebaut. Gerade die jungen Familien im Dorf hatten sich sehr engagiert für den Spielplatz eingesetzt.

Das infrage kommende Baugebiet befindet sich gegenüber des Sportplatzes und Spielplatzes am Ortsende in Richtung Münchingen, ein weiteres privates Grundstück könne eventuell noch dazu gewonnen werden.

Mittelanmeldung für den Haushalt 2021

Da sich die Räte bereits seit einiger Zeit sehr für die Renovierung von Schulhaus und Kindergarten einsetzen und dies mittelfristig weiter verfolgen, gibt es auf der „Wunschliste“ nur noch einen weiteren Punkt. Mit geschätzten 3000 Euro Kosten soll die Sandkastenumrahmung am Spielplatz beim Sportplatz erneuert werden.

Zur Mittelanmeldung für den Haushalt der kommenden Jahre nennt der Ortschaftsrat Lausheim die Renovierung des alten Schulhauses, das für Vereine und Ortsverwaltung sowie für die Kindergartenkinder aus Lausheim und Blumegg genutzt wird.
Zur Mittelanmeldung für den Haushalt der kommenden Jahre nennt der Ortschaftsrat Lausheim die Renovierung des alten Schulhauses, das für Vereine und Ortsverwaltung sowie für die Kindergartenkinder aus Lausheim und Blumegg genutzt wird. | Bild: Yvonne Würth

Renovierung Feuerwehrhaus

Für die Renovierung des Feuerwehrhauses Lausheim wurden drei Gewerke vergeben. Das Dach wird die heimische Firma Voga Lausheim richten. Mit 21.940 Euro lag ihr Angebot am niedrigsten.

Für die Heizung zeigt sich die Firma Messerschmidt aus Bonndorf zuständig für 14.840 Euro. Die Tore werden durch die Firma Beil aus Stühlingen angebracht, ihr Angebot mit 9253 Euro war ebenfalls das niedrigste.

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