Einen neuen Besucherrekord hat der Handels- und Gewerbeverein Stühlingen (HGV) beim 20. Stühlinger Weihnachtsmarkt auf dem Kroneplatz erzielt. Es wurden mehr Besucher als vor der Corona-Zwangspause verzeichnet.

Die 216 Geschenke des Nikolaus hatten nicht für alle Kinder gereicht, berichtet der HGV-Vorsitzende Reinhard Schmitt dem SÜDKURIER. Sieben HGV-Mitglieder hatten bereits am Freitagabend die Tüten mit Mandarinen, Erdnüssen und Schokolade gefüllt.

Der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht überqueren den Kirchplatz auf dem Weg zum Stühlinger Weihnachtsmarkt.
Der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht überqueren den Kirchplatz auf dem Weg zum Stühlinger Weihnachtsmarkt. | Bild: Yvonne Würth

Nikolaustüten reichen nicht aus

„Wir hatten beide Tage ein volles Haus. Es war das erste Mal, dass die Nikolaustüten (216 Stück in diesem Jahr) nicht ausgereicht haben und wir spontan noch Freikarten fürs Karussell verteilen mussten, damit kein Kind mit leeren Händen nach Hause gehen musste“, sagt Schmitt.

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Reinhard Schmitt war sehr zufrieden mit dem 20. Stühlinger Weihnachtsmarkt. Der erste wurde im Jahr 2001 veranstaltet, im ersten Corona-Jahr mussten alle Veranstaltungen ausfallen, 2021 wurde eigens für die Kinder ein Nikolausabend unter Corona-Bedingungen angeboten.

„Von überall her kamen die Besucher und die Aussteller waren allesamt hochzufrieden“, freute sich Schmitt, der seit 2010 Vorsitzender des HGV ist. „Das Wetter hat gepasst. Und da wir so ziemlich der allererste Weihnachtsmarkt im weiteren Umkreis sind, waren die Leute vielleicht noch nicht so „satt“, so Schmitt.

Beim Stand des Schulzentrums konnten sich die Besucher mit Mistelzweigen eindecken über die Aktion Mano a Mano (Peru). Bild:
Beim Stand des Schulzentrums konnten sich die Besucher mit Mistelzweigen eindecken über die Aktion Mano a Mano (Peru). Bild: | Bild: Yvonne Würth

Zufrieden äußerten sich auch Friedbert Pabst und Marc Neukum vom Förderverein Fußball, denn bereits am Sonntagmittag wurden die Schupfnudeln knapp.

Lange Schlangen beim Wurststand und bei den Crêpes, die Schupfnudeln waren bereits am Sonntagmittag schon ausverkauft und als der ...
Lange Schlangen beim Wurststand und bei den Crêpes, die Schupfnudeln waren bereits am Sonntagmittag schon ausverkauft und als der Nikolaus erwartet wurde, gab es kein Durchkommen mehr beim Stühlinger Weihnachtsmarkt: Von überall her kamen die Besucher und die Aussteller waren allesamt hochzufrieden. | Bild: Yvonne Würth

Wer abseits der langen Schlangen bei den Essens-Ständen ein warmes Plätzchen zum Mittagessen gesucht hatte, wurde am Sonntag im Konradsaal fündig. Die Pfarrgemeinde hatte zum Suppensonntag eingeladen und gleich vier verschiedene Suppen gegen Spenden angeboten: Gulaschsuppe, Kartoffelsuppe, Kürbissuppe mit Wein und Nudelsuppe. Außerdem gab es dort Kaffee und Kuchen.

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Das musikalische Angebot war in diesem Jahr nicht so groß – trotz Anfragen an die Musikvereine der Gemeinde bis nach Schleitheim. So spielte am Samstagabend lediglich das Jugendorchester JOW Wutöschingen in einer Abordnung mit Dirigentin Yvonne Würth weihnachtliche Weisen.

Für Musik sorgte die Abordnung des Jugendorchesters JOW Wutöschingen mit weihnachtlichen Weisen beim Stühlinger Weihnachtsmarkt.
Für Musik sorgte die Abordnung des Jugendorchesters JOW Wutöschingen mit weihnachtlichen Weisen beim Stühlinger Weihnachtsmarkt. | Bild: Yvonne Würth