Auf 2,2 Millionen Euro werden die Sanierungskosten der Wutachhalle derzeit von der Gemeindeverwaltung Wutach veranschlagt. Kalkuliert wurden 2,4 Millionen Euro, im kommunalen Haushalt sind 2,6 Millionen Euro für das Großprojekt eingeplant. Unerwartet verursachten erst spät festgestellte Mängel an der vorhandenen Dachkonstruktion sowie eine aufgrund Brandschutzbestimmungen zu ändernde Nagelbinder-Dachkonstruktion Mehrkosten von rund 105.000 Euro.

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Mehr als 56.000 Euro gab der Gemeinderat Wutach nun frei für die künftige sportliche Innenausstattung der Wutachhalle und die Deckenbekleidung des Foyers. Für Material und Einbau einer Deckenbekleidung (mit erforderlicher Feuerwiderstandsklasse) genehmigte der Rat knapp 29.000 Euro. Die sportliche Ausstattung soll in zwei Schritten über die Bühne gehen.

Gespräche mit Vereinen führen

In einem ersten Schritt genehmigte das Gremium rund 27.600 Euro (Bürgermeister Christian Mauch merkte an, man liege mit dieser Summe im Budget) für Ersatzbeschaffungen jener Geräte und Einrichtungen, die fest mit der Halle verbaut werden sollen. Es handelt sich um zwei Tore, eine Seil- und eine Reckanlage sowie eine Sprossenwand. Auch Volleyball- und Basketballspiel soll wieder möglich sein. In einem weiteren Schritt sollen mobile Sportgeräte gekauft werden, die allerdings im obigen Betrag noch nicht eingepreist sind. Hierzu möchte die Verwaltung zuvor noch Gespräche mit den Vereinen über den Bedarf führen.

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Gemeinderat Frank Grieshaber (Unabhängige Wählergemeinschaft Wutach, UWW) fragte nach der Sinnhaftigkeit einer Seilanlage, da diese in der Vergangenheit bei einer anderen als sportlichen Hallennutzung als störend empfunden worden sei. Zudem müsse man sich fragen, wie oft die Seilanlage tatsächlich genutzt werde. Die Verwaltung wolle auf die Seilanlage nicht verzichten, so Christian Mauch, da die Nutzergruppe durch entsprechende Anbauten doch groß sei.