Die Stadt Bonndorf beabsichtigt, einen Schulverbund aus Grundschule, SBBZ und Realschule zu bilden. Diese Änderung in der Schulorganisation könnte sich möglicherweise auf die Grundschule der Gemeinde Wutach auswirken. Aus diesem Grunde wurde Wutach aufgefordert, eine Stellungnahme zu den Planungen am Bildungszentrum Bonndorf abzugeben. Der Sachverhalt war nun Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Wutach. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Wutacher Kommunalpolitiker äußerten keine Bedenken zu den Bonndorfer Plänen.

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Wie Bürgermeister Christian Mauch erläuterte, will die Stadt Bonndorf einen Schulverbund mit Grundschule, SBBZ-Lernen und Realschule gründen. Durch diesen Schulverbund sollen verschiedene positive Effekte bewirkt werden: eine bessere Begleitung der Bildungsbiografien, eine bessere Gestaltung der Schulübergänge, eine stärkere Vernetzung der einzelnen Schularten, eine bessere Flexibilität in organisatorischen Fragen, die Nutzung von Synergieeffekten in der Verwaltung sowie allgemein eine bessere Nutzung der Ressourcen.

Wutach muss zu Plänen angehört werden

Im Rahmen des Antragsverfahrens nach dem Schulgesetz sei eine Anhörung der sogenannten „Berührten“ durchzuführen, erläuterte Christian Mauch. Zu diesen „Berührten“ zähle auch die Gemeinde Wutach mit einer eigenen Grundschule. Schließlich würden viele Wutacher Schüler das Bonndorfer Bildungszentrum besuchen, umgekehrt gebe es aber auch Kinder, die von Bonndorf an die Grundschule in Ewattingen gehen.

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Die Gemeindeverwaltung schlug nun vor, deutlich zu machen, dass durch den neuen Schulverbund in Bonndorf keine Beeinträchtigungen für die Grundschule Wutach zu erwarten seien. Man mache also keine Bedenken oder Einsprüche geltend. Diesem Vorschlag schloss sich das Gremium einstimmig an.

Neuer Server per Eilentscheidung

Am Ende der Sitzung gab der Bürgermeister bekannt, dass er im Rahmen einer Eilentscheidung im Januar einen neuen EDV-Server in Auftrag gegeben haben. Kostenpunkt: rund 28 000 Euro. Der alte Server habe quasi den Dienst quittiert, weswegen schnell gehandelt werden musste, so Christian Mauch.