Auch im dritten Quartal 2020 war der Geschäftsverlauf der Sto SE & Co KGaA geprägt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, heißt es in einer Pressemitteilung von Sto in Weizen. In den ersten neun Monaten verbuchte der Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen wegen des guten Jahresbeginns und positiven Einflüssen aus Erstkonsolidierungen (Bilanzen von Mutter- und Tochterunternehmen) ein leichtes Umsatzplus von 1,4 Prozent auf 1083,3 Millionen Euro (Vorjahr 1068,4 Millionen). Der Konzernumsatz erhöhte sich um 0,3 Prozent.

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Einen spürbaren Anstieg verzeichnete der Sto-Konzern in Deutschland, heißt es in der Mitteilung weiter. Ursächlich waren gutes Wetter zu Beginn des Jahres und die erstmalige Konsolidierung der Viacor Polymer GmbH. Von Januar bis Ende September nahm der Inlandsumsatz gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent auf 506,5 Millionen Euro zu. Im Ausland führte die Pandemie auch in der Bauindustrie zu erheblichen Umsatzeinbußen. Das Auslandsvolumen im Konzern verringerte sich um vier Prozent auf 576,8 Millionen Euro (Vorjahr: 601,0 Millionen). Der Auslandsanteil reduzierte sich von 56,3 auf 53,2 Prozent. Im Oktober erreichte die Umsatzentwicklung knapp das Vorjahresniveau.

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Die Vermögens- und Finanzlage im Sto-Konzern war zum 30. September sehr solide, berichtet der Konzern. Die Investitionen in Anlagen und Vermögenswerte beliefen sich in den ersten neun Monaten 2020 auf 21,8 Millionen (Vorjahr 17,3 Mio.). Weltweit beschäftigte der Konzern (Stichtag 30. September) 5656 Mitarbeiter. In Deutschland wurde die Belegschaft um 18 auf 3024 Mitarbeiter reduziert. Dagegen stieg die Zahl der im Ausland tätigen Mitarbeiter um neun auf 2632 Arbeitnehmer.

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Im Gesamtjahr 2020 rechnet die Sto SE & Co KGaA damit, dass der avisierte Umsatzanstieg (1490 Millionen) nicht erreicht wird. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs und der aktuellen Entwicklung der Pandemie geht Sto von einem gegenüber 2019 nur leicht auf 1408 Millionen Euro steigenden Umsatz aus. Das Vorsteuerergebnis werde laut Konzernprognose erheblich stärker als erwartet auf 103 bis 113 Millionen erhöhen (bisherige Prognose 90 bis 100 Millionen) Bei der Umsatzrendite rechne man mit 7,4 bis acht Prozent.

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Für die Geschäftsentwicklung des Sto-Konzerns könne das Wetter in den letzten Monaten des Jahres noch maßgeblich Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben, heißt es in der Pressemitteilung. Aufgrund der Pandemie rechnet Sto mit einer eingeschränkten Nachfrage. Im Hinblick auf momentan deutlich zunehmende Covid-19-Fälle seien die Reaktionen der jeweiligen Regierungen sowie deren Auswirkungen nicht einschätzbar.

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