Die Arbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Wutachhalle in Ewattingen laufen bislang nach Plan. Die meisten Arbeitsaufträge sind bereits vergeben, deshalb kann davon ausgegangen werden, dass der Finanzrahmen für das 2,6-Millionen-Euro-Projekt eingehalten werden kann. Und auch der anvisierte Fertigstellungstermin Ende Mai 2021 wird eingehalten werden können. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Wutach standen nun aber doch noch Arbeitsvergaben an. Dabei ging es um das Gewerk Geräteraumtore und Sporthallentüren.

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Wie Bürgermeister Christian Mauch erläuterte, waren die Arbeiten bereits in der Vergangenheit öffentlich ausgeschrieben worden, „es sind aber keine Angebote eingegangen“, so der Rathauschef. Insofern habe man nun in einer beschränkt-öffentlichen Ausschreibung drei Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Alle drei Betriebe haben auch ein Angebot abgegeben, günstigster Bieter war die Firma Pfullendorfer Torsysteme mit einem Gebot in Höhe von 72.274 Euro.

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Damit liegt man leicht über der Kostenberechnung, kalkuliert wurde mit Kosten in Höhe von 70.584 Euro. Wie der Rathauschef weiter informierte, ist die Pfullendorfer Firma bekannt in Wutach. Sie hat auch bereits Feuerwehrtore geliefert, die Zusammenarbeit habe prima geklappt. Der Gemeinderat votierte einstimmig dafür, der Firma den Auftrag für die Lieferung von Türen und Kipptoren zu erteilen.

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Das Unternehmen Breitbandvermietung wird in Wutach als Bruttoregiebetrieb innerhalb des Gemeindehaushalts geführt. Das Wirtschaftsjahr 2019 schloss dabei mit einem Minus ab. Der Jahresfehlbetrag beträgt 30.877 Euro, wie Bürgermeister Christian Mauch in der Ratssitzung bekannt gab. Die Roten Zahlen lägen darin begründet, dass das Breitbandnetz 2019 noch im Bau war und somit keine Einnahmen verzeichnet werden konnten. Erst wenn das Netz in Betrieb geht – das wird in wenigen Tagen der Fall sein – wird auch Geld in die Kasse zurückfließen.