Ein Heimkehrerkreuz ist im Jahr 1952 in Stühlingen errichtet worden Es befindet sich bis heute in gepflegtem Zustand oberhalb der Haarnadelkurve (Karusell), die zum Kalvarienberg führt. Da es sich um die Ortsverbindungsstraße nach Schwaningen handelt und sich auf der Hochfläche des Kalvarienberge ausgedehnte, bewirtschaftete Ackerflächen befinden, fahren täglich viele Menschen an der Gedenkstätte vorbei.

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Das Heimkehrerkreuz wurde damals von Stühlinger Kriegsteilnehmern als Dank für die glückliche Heimkehr und gleichzeitig als Mahnmal für kommende Geschlechter gestiftet. Wie viele Heimkehrer sich an der Finanzierung des Kreuzes beteiligt haben, ist allerdings nicht bekannt.

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Diese Tageszeitung schrieb damals: „Die Initiative für das Mahnmal für kommende Geschlechter ging von Josef Limberger (Kalvarienbergsiedlung) und Kronewirt Willi Schüele aus. Frau von Briel, deren Mann im Krieg gefallen war, hatte dazu den Platz gestiftet. An der Einweihung des Mahnmals beteilgten sich sehr viele Menschen. Die Weihe fand im Rahmen eines Feldgottesdienstes statt, der nach einer Prozession am Mahnmal gefeiert wurde, Ansprachen hielten der damals amtierende Bürgermeister Leo Utz und Stadtpfarrer Hermann Ulrich. Den Ministrierdienst übernahmen die Heimkehrer Fritz Fechtig und Tierarzt Dr. Erich Fischer.“

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Von der Stadtmusik und dem Kirchenchor wurde die Feier musikalisch begleitet. Gepflegt wird die kleine Anlage seit Langem von Helga und Engelbert Klösel.

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