Das Patrozinium verbindet das Gemeindeteam Bettmaringen am Sonntag, 7. März, 10.15 Uhr, in der Kirche St. Fridolin mit einem Solisten-Konzert. Neal Banerjee, der hauptberufliche Musiker und Leiter des Chors Sunrising, wird den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Das Gemeindeteam möchte ihn gerne unterstützen in dieser schweren Zeit.

Zum Patrozinium in der Kirche St. Fridolin Bettmaringen freut sich das Gemeindeteam auf den Musiker und Sänger Neal Banerjee.
Zum Patrozinium in der Kirche St. Fridolin Bettmaringen freut sich das Gemeindeteam auf den Musiker und Sänger Neal Banerjee. | Bild: Yvonne Würth

„Da es viele Künstler in dieser Zeit besonders schwer haben, besteht die Möglichkeit, am Ende des Gottesdienstes, sich mit einer Spende beim Solisten zu bedanken und ihn zu unterstützen“, erläutert Gerlinde Blenk in der Einladung zum Kirchenpatrozinium. Gerne erinnern sich die Sänger des Chors Sunrising an den heiteren Konzertabend der Städtepartnerschaft Stühlingen-Bellême im September 2018 mit drei Chören, als der Dirigent Neal Banerjee in die Rolle des John Lennon geschlüpft war. Auch hatte Neal Banerjee bei den vielen Auftritten den Chor zu musikalischen Höhenflügen ermuntert.

  • Osterhasen-Spende: Warum oder seit wann die Kinder im Anschluss an das Patrozinium Osterhasen bekommen, weiß niemand mehr. Dass dies den jungen Kirchenbesuchern allerdings wichtig ist, musste die mehrfache Mutter Gerlinde Blenk oft hören in den vergangenen Tagen. Deshalb entschloss sie sich zur Osterhasen-Spende an alle Kinder und freut sich über Unterstützung. Ebenso wichtig sind die Fahnen. Feuerwehr und der Männergesangverein hatten zugesagt, auch unter Einhaltung aller Bestimmungen während der Corona-Pandemie Fahnenträger in der Kirche zu stellen.
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Der Umtrunk im Anschluss an den Gottesdienst muss aber ausfallen. Da die Kirche zu den größten Gotteshäusern der Seelsorgeeinheit Eggingen-Stühlingen Heilig Kreuz gehört und bei den Gottesdiensten während Corona der Platz immer ausreichend war, wird auf eine Voranmeldung verzichtet.

  • Von St. Georg zu St. Fridolin: Während im Dorfwappen der heilige Georg dargestellt ist, feiert die Kirchengemeinde beim Patrozinium aber den heiligen Fridolin. Dies liegt daran, dass die Kirche zu Beginn den Heiligen Georg verehrte. Dieser Märtyrer und Nothelfer wurde Drachentöter genannt und ist im Jahr 303 gestorben. Der Überlieferung zufolge erlitt er zu Beginn der Christenverfolgung unter Diokletian (284 bis 305) ein Martyrium. In den orthodoxen Kirchen wird er als Groß- oder Erzmärtyrer verehrt.
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Im Jahr 1785 wurde der Kirchenpatron gewechselt. Fürstabt Martin Gerbert nahm die Umbenennung vor und schenkte der Kirchengemeinde Reliquien, seither ist die Kirche dem heiligen Fridolin von Säckingen geweiht. In Irland geboren und 538 im Kloster Säckingen gestorben, war Fridolin von Säckingen ein Glaubensbote am Oberrhein und Gründungsabt eines Doppelklosters, der in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt wird. Der Schweizer Kanton Glarus führt den Heiligen im Wappen.